Personeller Wechsel Steuerungsgruppe:
Flüchtlingshilfe stellt sich neu auf

Ascheberg -

Silke Nientidt und Beate Löcke sind aus dem Steuerungsteam der Flüchtlingshilfe St. Lambertus ausgeschieden. Für sie rücken Anne Frank und Guido Eidecker nach. 2018 soll die Integrationsarbeit in den Fokus rücken.

Mittwoch, 10.01.2018, 16:01 Uhr

Die Steuerungsgruppe der Flüchtlingshilfe wird weiterhin von Maria Schumacher (6.v.l.) geleitet. Ihre Stellvertreterin Silke Nientidt (2.v.l.) scheidet ebenso wie Beate Löcke (4.v.l). aus. Anna Frank (4.v.r.) tritt Nientidts Nachfolge an
Die Steuerungsgruppe der Flüchtlingshilfe wird weiterhin von Maria Schumacher (6.v.l.) geleitet. Ihre Stellvertreterin Silke Nientidt (2.v.l.) scheidet ebenso wie Beate Löcke (4.v.l). aus. Anna Frank (4.v.r.) tritt Nientidts Nachfolge an Foto: Tina Nitsche

Bindeglieder und Brückenbauer sind das A und O der Flüchtlingsarbeit. Mit diesen Kompetenzen ist die Flüchtlingshilfe St. Lambertus seit ihrer Gründung im Jahr 2015 bestens gefahren. Durch ehrenamtliches Engagement und Vernetzungen konnte der Verein viel bewegen. Nun wird in der Steuerungsgruppe ein Wechsel vollzogen.

Am Dienstagabend traf sich der Verein im Pfarrheim St. Benedikt, wo im nichtöffentlichen Teil Wahlen anstanden. Maria Schumacher wurde einstimmig zur ersten Vorsitzenden wiedergewählt. Ihre Stellvertreterin Silke Nientidt stand nicht für eine erneute Kandidatur zur Verfügung, da sie andere Aufgaben im Pfarreirat übernommen hat. Für sie rückt Anne Frank, bislang Koordinatorin der Sprachpaten, nach. Eine Tatsache die Schumacher freut. „Denn so haben wir die Positionen im Führungsteam wieder aus den Ortsteilen Herbern und Ascheberg besetzt.“ Wie Nientiedt kommt auch Frank aus Ascheberg.

Ebenfalls verabschiedet wurde Beate Löcke. Neu ins Team kommt Guido Eidecker, der dann, wie bislang Nientidt, als Bindeglied zwischen Pfarreirat und Flüchtlingshilfe fungiert, da er in beiden Institutionen aktiv ist. „So stellt Guido Eidecker das sicher, was bislang neben Silke auch Sabine Lenz und Marlies Rellmann als Pfarreiratsmitglieder sicherstellen konnten“, verdeutlichte Schumacher. Lenz und Rellmann sind jetzt ausschließlich in der Flüchtlingshilfe tätig. Hier wurden bei Gründung 2015 unter Federführung von Vinzenz Mersmann Ziele wie Willkommenskultur festgesetzt, die alle erreicht wurden.

„Nun geht es in die nächste Runde“, kündigte Moderatorin Sabine Schröder (SKF) an, wobei sie nicht vergaß, das große ehrenamtliche Engagement zu loben. „Zumal die Ehrenamtlichen in einer Zeit gestartet sind, wo es noch keine Strukturen gab. Vielmehr haben sie maßgeblich dazu beigetragen, dass solche erarbeitet wurden“, so Schröder.

Nun folgt der nächste Schritt. Dazu sollen künftig auch noch zwei bis drei Personen aus der Betreuung in die Steuerungsgruppe wechseln. „Wir haben uns dazu schon Gedanken gemacht und einige Personen ins Auge gefasst, mit denen wir zeitnah sprechen werden“, erklärte Schumacher. Als neues Ziel hat sich die Flüchtlingshilfe St. Lambertus Ascheberg nun die Integration auf die Fahnen geschrieben. Den Einstieg dazu gab es bereits im September mit dem Vortrag „Begegnung mit der Welt! Interkulturelle Kompetenz in der Flüchtlingsarbeit!“ der Ethnologin und Trainerin für interkulturelle Kompetenz Sandra de Vries. Mit einem Fünf-Punkte-Plan möchte die Flüchtlingshilfe dieses Ziel umsetzten. Diesen stellte Schumacher anschließend im öffentlichen Teil vor.

Wir haben die Positionen im Führungsteam wieder aus den Ortsteilen Herbern und Ascheberg besetzt.

Maria Schumacher
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