Dreikönigstreffen beim Heimatverein Herbern:
Besinnliches und Gruseliges flackert am Herdfeuer auf

Herbern -

Eine bunte Mischung aus Gedichten, Geschichten und Musik präsentierte der Heimatverein Herbern anlässlich seines Dreikönigstreffens.

Montag, 08.01.2018, 13:01 Uhr

Der Auftritt der Sternsingergruppe sorgte beim Dreikönigstreffen des Heimatvereins Herbern für besinnliche Momente.
Der Auftritt der Sternsingergruppe sorgte beim Dreikönigstreffen des Heimatvereins Herbern für besinnliche Momente. Foto: iss

Das Dreikönigstreffen des Herberner Heimatverein war eine Punktlandung: Neben weihnachtlichen Liedern, Dönekes und Geschichten am flackernden Kaminfeuer der Familie Althoff in Arup rundete der Besuch der Sternsinger den gemütlichen Abend ab. Kein Stuhl blieb an diesem Samstagabend in der Diele frei, was Gastgeber und Organisatoren nicht verwunderte. Denn das Dreikönigssingen des Herberner Heimatvereins hat sich im Laufe der Jahre als Traditionsveranstaltung etabliert.

Christel Homann führte durch das Programm. Sie selbst sowie Alfred Brochtrup und Mathilde Forsthövel trugen abwechselnd weihnachtliche Geschichten und Dönekes in plattdeutscher Mundart vor. Dazwischen wurden weihnachtliche Klassiker wie „Stille Nacht“ gesungen und von Dirk Nägeler am Keyboard begleitet. Auch die Enkelkinder von Mathilde Forsthövel, Raphael und Johannes, erfreuten die Besucher in der vollbesetzen Diele mit Liedern wie „Es ist ein Ros entsprungen“ und „Gloria“ auf der Trompete.

Während des Abends versorgte das Team rund um Maria Bockel und Lisa Naendrup die Gäste mit Schnittchen, Glühwein und anderen Getränken. Der Auftritt der Sternsingergruppe mit Thomas Averkamp, Marcel Börste, Peter Kirschner, Katharina Pieper, Marleen und Anne Krass war ein besonderer Moment der Veranstaltung.

Den krönenden Abschluss bildete eine Herdfeuergeschichte von Liane Schmitz, die in der Zeit des 30-jährigen Krieges spielt. Schmitz berichtete über einen Hof auf Westerwinkel, bevor dieser an den Graf von Merfeldt verkauft wurde. Die gruselige Zeit der Hexenverfolgung und Zauberei flackerte während der Erzählung am Herdfeuer vor dem geistigen Auge der Zuhörer auf.

Dass die Organisatoren des Heimatvereins wieder einmal die richtige Mischung gefunden haben, zeigte sich unter anderem am Kommentar eines Besuchers: „Ein gelungener Abend. Wir freuen uns auf nächstes Jahr. . .“

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