Vollsperrung auf der A 1 wieder aufgehoben
Windböe erfasst Lkw-Anhänger

Ascheberg -

(Aktualisiert: 17.10 Uhr) Die starken Windböen von Sturmtief "Burglind" trieben auch auf der Autobahn 1 ihr Unwesen. Schwer erwischt hat es einen Lkw auf dem Autobahnabschnitt zwischen Münster-Hiltrup und Ascheberg.

Mittwoch, 03.01.2018, 17:01 Uhr

Den Rettungskräften gelang es nach kurzer Zeit, den umgekippten Lkw-Anhänger wieder aufzurichten.
Den Rettungskräften gelang es nach kurzer Zeit, den umgekippten Lkw-Anhänger wieder aufzurichten. Foto: Wilfried Gerharz

Aufgrund des kräftigen Windes kam der in Richtung Dortmund fahrende Lkw laut Polizei am Mittwochnachmittag gegen 15.10 Uhr ins Wanken. Der Anhänger des Fahrzeugs kippte daraufhin einige Meter hinter der Anschlussstelle Münster-Hiltrup um. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Zwecks Bergung musste die A 1 zwischen Ascheberg und Münster-Hiltrup für etwa eine Stunde vollgesperrt werden. Es entstand ein Stau von vier Kilometern Länge.

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Für eine Stunde vollgesperrt

Den Rettungskräften gelang es zügig, den umgekippten Anhänger wieder aufzurichten und entgegen der Fahrtrichtung zur Anschlussstelle Münster-Hiltrup abzuschleppen. Um 16.50 Uhr wurde die Sperrung wieder aufgehoben.

Sturmschäden durch Tief „Burglind“

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  • Von Nordrhein-Westfalen bis Bayern müssen die Menschen wegen Sturmtief „Burglind“ seit Mittwochmorgen mit orkanartigen Böen rechnen. In Selm prallte ein Regionalzug gegen einen entwurzelten Baum.

    Von Nordrhein-Westfalen bis Bayern müssen die Menschen wegen Sturmtief „Burglind“ seit Mittwochmorgen mit orkanartigen Böen rechnen. In Selm prallte ein Regionalzug gegen einen entwurzelten Baum.

    Foto: Marcel Kusch
  • Der Zug sprang durch den Aufprall teilweise aus den Schienen.

    Foto: Marcel Kusch
  • Heftige Orkanböen fegten am Mittwochmorgen über weite Teile Deutschlands hinweg.

    Foto: Thomas Frey
  • In NRW hat Sturmtief „Burglind“ zahlreiche Bäume entwurzelt und Schäden verursacht.

    Foto: Roland Weihrauch
  • Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund entfernen einen umgestürzten Baum.

    Foto: Feuerwehr Dortmund/dpa
  • Auf einer Anzeigetafel im Hauptbahnhof in Köln werden am Morgen Zugausfälle und Verspätungen angezeigt.

    Foto: Oliver Berg
  • Auch auf den Straßen kam es zu Behinderungen.

    Foto: Oliver Berg
  • Polizisten beseitigen in Köln einen umgestürzten Baum.

    Foto: Oliver Berg
  • Die heftigen Orkanböen sind zwar vorbei - trotzdem warnt der Deutsche Wetterdienst weiterhin vor möglichen Sturmschäden in Nordrhein-Westfalen.

    Foto: Oliver Berg
  • Noch bis zum Abend seien starke Regenfälle und Sturmböen bis Windstärke 10 möglich, sagte die Meteorologin vom Dienst am Mittwoch in Essen. Für ganz NRW gilt weiterhin die Warnstufe 2, bei der vor entwurzelten Bäumen und herumgewirbelten Dachziegeln gewarnt wird.

    Foto: Oliver Berg
  • Auf der A 1 bei Hagen deckte eine Windböe das Dach eines Lastzuges ab.

    Foto: Alex Talash
  • Von NRW zog der Sturm am Vormittag in Richtung Süden. In Stuttgart deckte „Burglind“ Teile eines Dachs ab.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • Ein Feuerwehrmann versucht, ein auf die Straße gewehtes Dachteil durchzusägen.

    Foto: Sebastian Gollnow
  • Im schweizerischen Ennetbuergen warf eine Böe ein Kleinflugzeug um.

    Foto: Urs Flueeler
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