RV Ascheberg
Getrübte Freude trotz einer erneuerten Platzanlage

Ascheberg -

„Wie soll das im Sommer laufen, wenn um 20 Uhr Schluss sein muss?“ Ehrenvorsitzender Hermann Vornholt machte sich bei der Herbstversammlung des RV Ascheberg Zukunftssorgen.

Montag, 10.10.2016, 13:10 Uhr

Der Vorstand  des RV Ascheberg berichtete über die gemeinschaftliche Arbeit am neuen Platz und darüber, was die Freude trübt.
Der Vorstand  des RV Ascheberg berichtete über die gemeinschaftliche Arbeit am neuen Platz und darüber, was die Freude trübt. Foto: hbm

Das klassische Schwarze Brett hat in der Halle des RV Ascheberg offensichtlich ausgedient. Dagmar Oesteroth empfahl dem Vereinsnachwuchs bei der Herbstversammlung , sie per Whats App zu benachrichtigen: „Was mir auf der Stallgasse zugerufen wird, behalte ich nicht immer.“

Auf einem schwarzen Brett würden die Zeiten, wann auf den Freiluftplätzen geritten werden darf, stehen. Nach einem Gespräch mit den Nachbarn wiesen Vorsitzender Martin Fallenberg und Geschäftsführer Markus Soddemann im Reiterstübchen darauf hin, dass die Freiluftplätze nur bis 20 Uhr genutzt werden dürften. Diese Nachricht trübte die Freude über die Energieleistung, mit der gemeinschaftlich ein neuer Turnierplatz geschaffen worden war. „Ohne den Platz wären wir beim Turnier abgesoffen“, berichtete Soddemann, dass der neue Sandplatz gleich bei seiner Premiere zum wichtigen Baustein geworden sei: „Die Richtung stimmt.“ Finanziell würden die Turniere sich so entwickeln, dass man daraus die Jugendarbeit fördern könne. Allerdings: Für das Durchführen des Turniers 2017, das vom 9. bis zum 11. Juni geplant ist, bedürfe es einer befristeten Nutzungsänderung. Schwierige Zeiten für den RV Ascheberg. So fragte der Ehrenvorsitzende Hermann Vornholt : „Wie soll das im Sommer laufen, wenn um 20 Uhr Schluss sein muss?“

Zuerst ging es bei der Herbstversammlung aber um das Wintertraining in den beiden Hallen. Für einen Springlehrgang haben sich schon zwölf Interessenten gemeldet. Wer noch mitmachen möchte, meldet sich bei Dagmar Oesteroth auf die bekannte Weise. Ein Dressurlehrgang im Vorfeld der frühjährlichen Jugendturniere steht genauso auf dem Plan wie das Freispringen am Sonntagmorgen.

Der Referent des Abends – Fritz Lutter sollte über die Pony-Vielseitigkeits-Europameisterschaft berichten, blieb verschollen, so hatten die Mitglieder noch Zeit, sich Bilder des Platzumbaus anzusehen.

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