UWG Ascheberg
Schwerer Generationswechsel

Ascheberg -

Flächenfraß und der Öffentliche Personennahverkehr bleiben die wichtigsten Themen der UWG Ascheberg. Sie steht zudem vor einem schwer zu gestaltenden Generationswechsel.

Dienstag, 28.05.2013, 18:05 Uhr

In gemütlicher Runde trafen sich am Montagabend die Mitglieder der Unabhängigen Wählergemeinschaft Ascheberg zur Jahresversammlung im Erdbüsken. Auf der Tagesordnung standen neben Berichten über die Aktivitäten im vergangenen Jahr, auch Vorstandswahlen.

Fraktionsvorsitzende Katharina Heinen , die seit September 2012 im Amt ist, blickte auf ein „politisch erfolgreiches Jahr“ zurück. Besonders intensiv beschäftigte sich die Fraktion mit dem Thema Flächenschutz. Für Kathrin Heinen liegt das Problem auf der Hand: „In Zukunft wird es in Ascheberg immer mehr leerstehende Häuser geben. Darum befürworten wir die Aufnahme unbewohnter Häuser in die Leerstandskartei.“ Dadurch solle die Umwelt in der Gemeinde geschützt werden. Eine zweite thematische Säule widmet die Vereinigung dem öffentlichen Personennahverkehr . „Der ÖPNV in Ascheberg muss bleiben. Wir müssen dafür sorgen, dass jeder in der Gemeinde mobil ist“, plädiert die Fraktionsvorsitzende für den Nahverkehr.

Auch abseits der politischen Bühne waren die Mitglieder aktiv. Hier stand insbesondere das Hayfield Festival im Mittelpunkt. „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg, darum haben wir uns dazu entschlossen, auch im kommenden Jahr ein Festival auszurichten“, verriet Vorsitzender Andreas Neuer.

Dessen Posten stand in diesem Jahr nicht zur Wahl. Wohl aber jene der Schatzmeisterin und der zweiten Beisitzerin. Beide Positionen werden weiter von Anne-Marie Bickenbach und Marie-Luise Koch besetzt. Anne-Marie Bickenbach ist seit 1994 Schatzmeisterin der Gruppe und nutzt auch nach fast 20 Jahren noch immer den Taschenrechner und nicht den Computer um die Finanzen der UWG beisammen zu halten.

Etwas besorgt zeigte sich die Versammlung über den bevorstehenden Generationenwechsel. Einige der Mitglieder äußerten die Befürchtung, dass nicht genug junge Leute bereit seien, Verantwortung zu übernehmen. Dagegen stand das Argumente, der geringen Freizeit bei vielen jungen Erwachsenen. Da der Start ins Berufsleben wichtig sei und darauf meistens die Familiengründung folge, sei es normal, dass erst mit dem Erreichen des 40. Lebensjahres eine Phase erreicht sei, in der Zeit entstehe, sich politisch stark zu engagieren, so ein Mitglied der Versammlung.

Trotz der vielen politischen Aktivitäten sagt Fraktionsvorsitzende Katharina Heinen: „Wir sind keine Partei. Wir müssen keinen Direktiven folgen, die uns von oben auferlegt werden. Wir wollen nur das Beste für den Ort.“

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