Erste Maßnahmen umgesetzt
Stadt Steinfurt nimmt Stellung zur baulichen Situation am Arnoldinum

Burgsteinfurt -

Die Stadt Steinfurt nimmt schriftlich Stellung zur baulichen Situation am Gymnasium Arnoldinum. Dabei geht sie auch auf geplante Maßnahmen ein.

Donnerstag, 18.10.2018, 17:46 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.10.2018, 17:28 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 18.10.2018, 17:46 Uhr
Die Pavillons sind für den Unterricht aus Sicht der Schulpflegschaft nicht mehr zumutbar. Wie die Stadt mitteilt, wird zurzeit eine Raumplanung erstellt, um eine Lösung zu finden. Foto: Guido Kratzke

Die Stadt Steinfurt nimmt nun schriftlich Stellung zur baulichen Situation am Gymnasium Arnoldinum. Die Westfälischen Nachrichten hatten darüber in der Ausgabe am Dienstag (16. Oktober) berichtet.

„Mit den Mitteln aus verschiedenen Förderprogrammen erhält die Stadt Steinfurt zurzeit finanzielle Unterstützung zur Sanierung der Schulen. Der größte Teil der Finanzmittel kommt mit etwa 3,7 Millionen Euro aus dem Programm Gute Schule 2020. Mit dem Erhalt der ersten Gelder in 2017 wurde umgehend mit der Umsetzung der ersten Maßnahmen in den Schulen begonnen. Diese verteilen sich auf zwei Gymnasien, zwei Realschulen, eine Hauptschule, sieben Grundschulen und die dazugehörigen Sporthallen.

Im Gymnasium Arnoldinum wurde im letzten Jahr als erste Maßnahme die Haupteingangstüranlage und der Windfang saniert und in diesem Zusammenhang noch alte Holzfenster gegen neue Fenster getauscht. Zudem fanden Malerarbeiten im Eingangsbereich statt. Dadurch wurde der gesamte Eingangsbereich als Aushängeschild der Schule optisch deutlich aufgewertet. Außerdem wurde die Sanierung der Elektroanlagen im gesamten Schulgebäude abgeschlossen.

In diesem Jahr wurde eine Betonsanierung am Arnoldinum durchgeführt. Im nächsten Jahr ist der Beginn weiterer Maßnahmen im Gebäude vorgesehen: Sanierung von Unterrichtsräumen und Teilbereichen des Verwaltungsbereiches für circa 55 000 Euro, Sanierung der naturwissenschaftlichen Räume für circa 210 000 Euro, Herstellung eines Lehrer- und Besucherparkplatzes, Erhöhung oder Erneuerung der Treppengeländer und die Sanierung der Heizungsanlage in der ehemaligen Hausmeisterwohnung, wo sich jetzt Lehrerarbeitsplätze befinden. Insbesondere die Sanierung der naturwissenschaftlichen Räume wird zu einer deutlichen Aufwertung der Lehrqualität in diesem Bereich führen.

Darüber hinaus sind für die nächsten Jahre eine umfangreiche Fassadensanierung, die Sanierung und der Ausbau der IT-Infrastruktur und die schrittweise Umrüstung der Beleuchtung auf LED geplant.

Die Elternkritik an den Mängeln in der Schule nimmt die Stadtverwaltung ernst. Die Beteiligung der Eltern erfolgt vonseiten der Stadt über den Förderverein. So nahm Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer in der letzten Woche an der Jahreshauptversammlung des Fördervereins teil, um dort Informationen weiterzugeben.

Zur Erarbeitung einer Lösung für den Kritikpunkt, dass ein Unterricht in den Pavillonklassen nicht mehr zumutbar sei, wird zurzeit eine Raumplanung erstellt, um anschließend Maßnahmen ergreifen zu können.“

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