Kirchenvorstand
Mammut-Projekt zum Amtsantritt von Thomas Löhring

Nienborg -

Drei Jahre ist es her, dass er in den Kirchenvorstand nachgerückt ist, nach der vergangenen Wahl nun ist Thomas Löhring nicht mehr nur einfaches Mitglied.

Dienstag, 12.02.2019, 06:00 Uhr
Thomas Löhring ist neuer stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes. Foto: Mareike Meiring

Drei Jahre ist es her, dass er in den Kirchenvorstand nachgerückt ist, nach der vergangenen Wahl nun ist Thomas Löhring nicht mehr nur einfaches Mitglied: Von Theo Nacke hat er den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden übernommen.

„Ich wurde gefragt und habe nicht nein gesagt“, meint Löhring dazu schlicht und lacht. Nun ist er für die Gemeindemitglieder offizieller Ansprechpartner für alle Belange, wie er sagt: „Ich bin dafür da, die an mich herangetragenen Probleme in den Vorstand mitzunehmen.“

Und ein Mammut-Projekt wird ihn in seiner Wahlperiode wohl besonders beschäftigen: die Sanierung des Kirchturms in Nienborg. „Und das ist ja nur der erste Schritt“, sagt Löhring. Danach ist irgendwann das Kirchenschiff dran, auch das Kircheninnere müsse auf kurz oder lang saniert werden. „An den Kirchen ist ja immer irgendwo was zu machen.“ Und daneben gibt es noch ein weiteres großes Thema. „Personal“, sagt der 56-Jährige. Allein durch die fünf Kitas, die die Kirchengemeinde in Heek betreibt. „Der Personalmangel macht sich stark bemerkbar“, sagt Löhring.

Auch mit Geld und Immobilien hat Löhring im Kirchenvorstand viel zu tun. „Ich bin Mitglied im Finanz- und Liegenschaftsausschuss“, sagt er. „Bei den Friedhöfen etwa muss man Fingerspitzengefühl haben. Die Friedhöfe müssen sich durch die Gebühren ja selbst tragen, das ist manchmal schwierig“, erläutert Löhring, der seit 25 Jahren in Nienborg lebt.

Fachliches Wissen holt sich der Kirchenvorstand meist von der Zentralrendantur, die etwa auch bei den Sitzungen des Kirchenvorstandes dabei ist, Ausschreibungen vorbereitet und Angebote reinholt. Dort hatte Löhring im Vorfeld auch an einer Einführungsveranstaltung teilgenommen, in der er sich noch näher etwa mit dem Kirchenrecht auseinandersetzte. Langweilig wird dem dreifachen Vater neben der Arbeit also wohl nicht, wie schnell rauszuhören ist. Denn sein einziges Ehrenamt ist das nicht, wie Löhring erzählt: „Ich bin auch Geschäftsführer des Roten Kreuzes in Ahaus.“

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