Nikolausempfang in Nienborg
Spalier für den Heiligen Mann

Nienborg -

Fast das ganze Dorf war wohl am Samstag auf den Beinen, als St. Nikolaus und Knecht Ruprecht am Nachmittag hoch zu Ross in Nienborg eintrafen. Zu den meist gehüteten Geheimnissen gehört in jedem Jahr auch die Frage: „Wer bekleidet das Amt des Hauptnikolauses?“

Sonntag, 03.12.2017, 18:12 Uhr

Hoch zu Ross kam St. Nikolaus und Knecht Ruprecht auf das Burggelände in Nienborg. Nicht nur viele Nienborger empfingen sie, sondern auch einige auswärtige Gäste – darunter viele Kinder.
Hoch zu Ross kam St. Nikolaus und Knecht Ruprecht auf das Burggelände in Nienborg. Nicht nur viele Nienborger empfingen sie, sondern auch einige auswärtige Gäste – darunter viele Kinder. Foto: Martin Mensing

Unzählige Besucher säumten die Straßen, und bereiteten ihnen einen großartigen Empfang. Auch zahlreiche Gäste von außerhalb weilten unter ihnen, darunter viele ehemalige Nienborger, die eigens zum Nikolausfest in ihre alte Heimat reisten und diesen Tag zum Besuch ihrer Familien und Freunde nutzten.

St. Nikolaus und Knecht Ruprecht zu Besuch in Nienborg

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  • Viele Gäste bescheren St. Nikolaus und Knecht Ruprecht einen großen Empfang Viele Gäste bescheren St. Nikolaus und Knecht Ruprecht einen großen Empfang Foto: Martin Mensing
  • Viele Gäste bescheren St. Nikolaus und Knecht Ruprecht einen großen Empfang Foto: Martin Mensing
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  • Viele Gäste bescheren St. Nikolaus und Knecht Ruprecht einen großen Empfang Foto: Martin Mensing
  • Viele Gäste bescheren St. Nikolaus und Knecht Ruprecht einen großen Empfang Foto: Martin Mensing
  • Viele Gäste bescheren St. Nikolaus und Knecht Ruprecht einen großen Empfang Foto: Martin Mensing

Umgeben von zahlreichen Kindern hießen Willi Büning , der Erste Vorsitzende der Nikolausgesellschaft Nienborg, der stellvertretende Bürgermeister Hermann Mers und Pater Joy Madassery von der Kirchengemeinde Heilig Kreuz St. Nikolaus und Knecht Ruprecht auf dem Festplatz hinter der Pfarrkirche willkommen.

In ihren Ansprachen gingen sie auf den 70. Geburtstag der Nikolausgesellschaft ein. Sie dankten den zahlreichen Helfern, die sich in all den Jahren um die Organisation des Festes gekümmert haben. Einbezogen in den Dank wurde auch der Musikverein Nienborg für die musikalische Begleitung des Umzuges.

Die Feuerwehr Nienborg und die örtliche Polizei sorgten dafür, dass die Besucher ohne Zwischenfälle und gut gelaunt auf dem Burggelände ankamen. Passend zum Jubiläum gab es zudem trockenes Wetter. „Es ist ein großes Geschenk für uns, dass Du heute hier bist und uns zu Hause besuchst. Du stehst vor uns als Freund aller Menschen“, brachte es Pater Joy auf den Punkt.

Zu den meist gehüteten Geheimnissen gehört in jedem Jahr die Frage: „Wer bekleidet das Amt des Hauptnikolauses?“ In diesem Jahr wurde diese Aufgabe Sebastian Büning zuteil. Begleitet wurde er von Hauptruprecht Florian Bertling. Die Kutsche mit dem Gefolge fuhr Manfred Weiße.

Schließlich öffnete St. Nikolaus sein großes goldenes Buch und hielt seine Ansprache. „Während der Nikolaustag und Weihnachten für uns zu Recht Tage der Freude sind, so sollten wir auch an die Menschen denken, die durch Vertreibung, Krieg und Hunger leiden müssen und es an diesen Tagen sehr schwer haben“, forderte er die Besucher zum Nachdenken auf. Zudem richtete er viele lobende Worte an die Besucher.

Die Kindergartenkinder trugen Gedichte und Lieder vor. Die Frauen hinter dem Glühweinstand hatten alle Hände voll zu tun beim Verkauf von Glühwein, Kakao und Berlinern.

Mit Einbruch der Dämmerung besuchten St. Nikolaus und Knecht Ruprecht alle Haushalte in Nienborg. 1150 Tüten, so viel wie noch nie zuvor in der Geschichte der Nikolausgesellschaft, wurden an die Kinder, älteren und kranken Menschen verteilt. Eine Überraschung gab es für die Besucher der Vorabendmesse zum ersten Advent in der Nienborger Pfarrkirche. Plötzlich standen St. Nikolaus und Knecht Ruprecht im Altarraum und überbrachten den Gläubigen die besten Wünsche.

Am Abend kehrten die mehr als 60 Helfer der Nikolausgesellschaft in die Gaststätte Nonhoff ein. Hier ließen sie den historischen Nikolaustag Revue passieren. Als Dank für ihren Einsatz beschenkten sie der Hauptnikolaus und der Hauptruprecht mit einer Tüte. „Es hat alles reibungslos gelaufen. Wir sind mit dem Festablauf sehr gut zufrieden“, sagte Willi Büning.

Für den Vorstand heißt es in den nächsten Tagen, alle Utensilien wieder sorgsam für ein Jahr einzulagern. Pläne für Neuanschaffungen, Ausbesserungen und Verbesserungen werden schon geschmiedet. „Aber bis zum nächsten Jahr hat man ja noch etwas Zeit“, sagt Büning.

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