Trotz miesen Wetters tolle Musik am Freitagabend
Kalt erwischt – heiß erwidert

Gronau -

Glühwein? Es duftete tatsächlich nach Glühwein am Getränkestand neben der Bühne auf dem Theodor-Heuss-Platz. Und das am 3. Mai, einem Abend, an dem eigentlich Bier und Bowle angesagt gewesen wären. Doch die Kälte hatte Gronau in ihren schäbbig-klammen Klauen. Außerdem regnete es. Und ein fieser Wind wehte auch.

Sonntag, 05.05.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 05.05.2019, 17:37 Uhr
Broken Brass heizte dem Publikum ein. Foto: Hartmut Springer

Trotz alledem: Die Stimmung beim Publikum litt kaum. Was nicht (nur) am Glühwein lag. Denn die dargebotene Musik heizte ein.

Das Broken Brass Ensemble bot der eindringenden Kälte erfolgreich Widerstand. Die acht Musiker aus den Niederlanden machten mit ihrem mächtigem Bläser-Sound einfach mehr Wind als das Wetter. Mit Leidenschaft und Spaß. Sie strahlten so viel Energie ab, dass es auch den Zuhörern warm wurde – weil sie nämlich in Bewegung versetzt wurden. Auch bei Dr. Ring Ding ging später die Post ab.

Alles gut also am Freitagabend? Nein: Die Besucherzahlen blieben hinter dem zurück, was bei angenehmen Mai-Temperaturen zu erwarten gewesen wäre. Im Regen zu stehen und Brassbands zu lauschen, war für viele Gronauer keine attraktive Freitagabendbeschäftigung.

Immerhin waren einige offene Zelte aufgebaut, unter deren Dächern Musiker und Publikum trocken standen. Die Red Jackets Brassband fand Unterschlupf im SPD-Bürgerbüro, und die „Köche“ von Brass Buffet unterm Abdach vor einer Dönerbude an der Bahnhofstraße. Wahrscheinlich zum Fachsimpeln.

Kalt und heiß: Der Jazzfest-Freitag

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  • Kalt, windig und nass: So waren die äußeren Bedingungen beim Jazzfest-Freitag. Die Musik allerdings war teilweise ganz schön heiß... Kalt, windig und nass: So waren die äußeren Bedingungen beim Jazzfest-Freitag. Die Musik allerdings war teilweise ganz schön heiß... Foto: Martin Borck
  • Kalt, windig und nass: So waren die äußeren Bedingungen beim Jazzfest-Freitag. Die Musik allerdings war teilweise ganz schön heiß... Foto: Martin Borck
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  • Kalt, windig und nass: So waren die äußeren Bedingungen beim Jazzfest-Freitag. Die Musik allerdings war teilweise ganz schön heiß... Foto: Martin Borck
  • Kalt, windig und nass: So waren die äußeren Bedingungen beim Jazzfest-Freitag. Die Musik allerdings war teilweise ganz schön heiß... Foto: Martin Borck

Und auch wenn in den Kneipen eigentlich gar keine Live-Musik mehr vorgesehen war, verlegten einige Musiker ihre Auftrittsorte einfach dorthin. Sie folgten einfach ihrem Publikum ins Trockene und Warme.

Die Anwesenden jedenfalls hatte Spaß, tanzten und jubelten den Musikern zu. Von einem vorzeitigen Abbruch der Nacht der Nächte war also keine Rede. Bis 2 Uhr nachts, so hieß es, hätten Bands gespielt. Zu dem Zeitpunkt dürfte der letzte Glühweintropfen längst vertilgt gewesen sein . . .

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