Level 42 und Nina Attal beim Jazzfest
Slap-Bass und Rhodes-Sound

Gronau -

Mit „Level 42“ gastiert am 4. Mai (Samstag) eine Band beim Jazzfest Gronau, die ihre ersten und größten Erfolge schon in den 80er-Jahren feierte. Die Gruppe wurde 1980 vom Bassisten und Sänger Mark King, Mike Lindup (Keyboards und Gesang) und den Brüdern Boon (Gitarre) und Phil Gould (Drums) gegründet. Ihre Debutsingle „Love meeting Love“ wurde schnell ein häufig gespieltes Stück in der britischen Jazz-Funk-Szene. Ihr Name begann sich herumzusprechen.

Samstag, 23.03.2019, 15:54 Uhr
Mark King mit seinem Blinke-Bass beim Jazzfest 2007.

Der Sound, vor allem geprägt durch Mark Kings funky Bassspiel, erhielt immer stärkeren Zuspruch. 1981 kamen der Hit „Love Games“ und der Underground-Klassiker „Starchild“ heraus.

Nach mehreren Touren durch Europa folgte die erste Welttournee. 1986/1987 war wohl die erfolgreichste Zeit der Band. Die Produktion „Running in the Family“ mit den Titeln „Lessons in Love“ und „ To be with you again“ schlug ein wie eine Bombe. Kings „Slap“-Bass und sein Gesang haben einen hohen Wiedererkennungswert.

Ende 1987 stiegen die Goud-Brüder aus und wurden durch den Drummer und Pianisten Gary Husband und den Gitarristen Alan Murphy ersetzt, der jedoch 1989 starb.

1994 stoppte die Band, Mark King jedoch machte unter seinem eigenen Namen weiter. Er hatte bereits in den 80ern sein erstes Solo-Album herausgebracht.

2001 kam es zu einer Wiederbelebung von Level 42 unter der Regie von Mark King, der sich die Rechte am Bandnamen gesichert hatte. Seitdem tourt die Gruppe in teils neuer Besetzung wieder durch die Welt. In Gronau war sie bereits vor zwölf Jahren zu Gast.

Nina Attal bestreitet das Vorprogramm. Das ehemalige „Wunderkind“ des französischen Soul-Funk-Blues ist inzwischen trotz ihrer 26 Jahre nicht nur in Frankreich zu einer gefeierten Künstlerin avanciert. Die Zuneigung und Bewunderung einer bemerkenswerten Fangemeinde hat in den vergangenen Jahren sicher das ihre dazu getan. Kunstvoll vermischt sie den Rhodes-Sound der 1970er-Jahre mit coolen Grooves, peitschenden Basslinien und mitreißenden Riffs. Inspiriert durch B.B. King, Stevie Wonder, Chaka Khan oder Jamiroquai pflegt Nina Attal ein Repertoire, das offensichtlich von der schwarzen Musik Amerikas beeinflusst ist. Nina und ihre hochenergetische Band beherrschen zudem den echten, dreckigen Funk.

Auch Nina Attal ist in der Region keine Unbekannte: Schon vor acht Jahren trat sie mit ihrer Band beim Blues­festival in Schöppingen auf. Eine wunderbare Ergänzung zu Level 42 und beileibe nicht nur ein Opener. Der Eintritt zu dem Doppelkonzert (Stehplätze) kostet 45 Euro zuzüglich Gebühren im Vorverkauf.

Nina Attal

Nina Attal Foto: Prime Tours

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