Konzert im Café Backstage mit Wolfgang Heisig und Jan Klare
Phonola trifft auf Saxofon

Gronau -

Außergewöhnliche Klänge an münsterländischen Kulturorten, das zeichnet das bundesweit einmalige Klangkunstfestival „Soundseeing“ schon seit mehr als zehn Jahren aus. Erstmalig ist in diesem Jahr auch das Rock’n’Popmuseum dabei.

Dienstag, 24.09.2019, 09:35 Uhr aktualisiert: 24.09.2019, 09:50 Uhr
Die Phonola ist ein spezielles, etwa 100 Jahre altes Selbstspielklavier, für das der Komponist Wolfgang Heisig seit vielen Jahren immer wieder neue Stücke schreibt. Foto: RPM

Außergewöhnliche Klänge an münsterländischen Kulturorten, das zeichnet das bundesweit einmalige Klangkunstfestival „Soundseeing“ schon seit mehr als zehn Jahren aus. In allen Kreisen des Münsterlands und der Stadt Münster ist hochkarätige Klangkunst zu hören, erstmalig ist in diesem Jahr auch das Rock’n’Popmuseum dabei.

Am Samstag (28. September) treffen um 17 Uhr im Café Backstage des Museums Phonola und Saxofon aufeinander, eindrucksvoll präsentiert von Wolfgang Heisig und Jan Klare .

Die Phonola ist ein spezielles, etwa 100 Jahre altes Selbstspielklavier, für das der Komponist Wolfgang Heisig seit vielen Jahren immer wieder neue Stücke schreibt. Bei „Soundseeing“ trifft seine Musik, aber auch Kompositionen von Conlon Nancarrow, auf die freie Improvisation des Jazz-Saxofonisten Jan Klare.

Wolfgang Heisig absolvierte ein Klavier- und Kompositionsstudium an der Dresdner Musikhochschule; seit 1990 Beschäftigung mit der Phonola, Konzerte, Notenrollen-Edition, Rekonstruktion von Werken Conlon Nancarrows; Entwicklung von Klangobjekten; zahlreiche Ausstellungen und Kompositionen für diverse Ensembles.

Jan Klare ist seit Mitte der 80er-Jahre als Saxofonist, Bandleader und Komponist unterwegs und hat wenig ausgelassen. Seine Biografie verweist auf Konzerte in vielen Ländern, dutzende CD-/Radio-/ TV-Produktionen und Kooperationen mit namhaften Kollegen. Verschiedene Preise belegen die Qualität seiner Arbeit – als Begründer des Orchesters „The Dorf” hat er in den letzten Jahren Spuren hinterlassen, eine Masterclass am New England Conservatory in Boston, die Fußballoper „Duell D/NL 74”, die Mitbegründung des Labels „Umland Records”, Kompositionen für „Neue-Musik”-Ensembles sowie die WDR BigBand und vieles mehr lässt sich aufzählen. Klare versteht seine Arbeit als „soziologische Feldforschung” über Hörgewohnheiten, Hörerwartungen und deren Manipulation.

Das Konzert ist im Rahmen des Museumseintritts kostenlos, Besucher haben also die einzigartige Gelegenheit, zum Preis von 9,50 Euro pro Erwachsener die Ausstellung und das Konzert zu genießen. Ansonsten gelten die für das Museum gültigen Eintrittspreise. Das Museum ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet, das Konzert beginnt um 17 Uhr.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6954251?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
Neue Uran-Transporte nach Russland
Ein Transportzug mit abgereichertem Uran steht auf dem Gelände der Gronauer Urananreicherungsanlage. Das kleine Bild zeigt gelagerte Tails-Behälter in Russland.
Nachrichten-Ticker