Wildblumenwiese bleibt ramponiert zurück
Geländespiel hinterlässt Spuren

Epe -

Bei einem Geländespiel der Messdiener von St. Agatha ist es am Mittwoch offenbar etwas rustikaler zugegangen als nötig und angebracht war: Das Spiel fand im Eper Park statt – und im Eifer des Gefechts haben die Kinder und Jugendlichen eine Wildblumenwiese in Teilen plattgemacht.

Donnerstag, 11.07.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 11.07.2019, 20:10 Uhr
Martin Wolbrink zeigt die Wildblumenwiese im Eper Park, die im Zuge eines Geländespiels teilweise plattgemacht worden ist. Foto: Klaus Wiedau

Bei einem Geländespiel der Messdiener von St. Agatha ist es am Mittwoch offenbar etwas rustikaler zugegangen als nötig und angebracht war: Das Spiel fand im Eper Park statt – und im Eifer des Gefechts haben die Kinder und Jugendlichen eine Wildblumenwiese in Teilen plattgemacht. Breite Schneisen mit umgeknickten und zertrampelten Blumen verlaufen an mehreren Stellen durch die rund 300 Quadratmeter große Wildblumenwiese, die die Mitarbeiter der Zentralen Bau und Umweltdienste (ZBU) dort angelegt haben.

Blumen wurden nicht nur plattgetreten, sondern zum Teil auch ausgerissen und im Umfeld wieder achtlos weggeworfen. „Das treibt dir fast die Tränen in die Augen“, sagt Martin Wolbrink von den ZBU.

Zu retten ist laut Wolbrink an den entstandenen Schäden wenig. Einige der Blumen werden sich vielleicht noch wieder aufrichten, andere sind vermutlich dauerhaft hin. „Dabei macht diese Wiese so vielen Leuten Freude“, weiß Wolbrink. Immer wieder kämen Menschen, um ihre Kameras zu zücken. Spezialisten seien sogar mit Stativen und besonderer Fotoausrüstung angerückt, um die Fülle der Insekten in den Fokus zu nehmen.

Würde die ZBU den Schaden beseitigen, die Wildblumenwiese quasi neu gestalten, wäre das eine Menge Arbeit. Auf rund 2000 Euro schätzt Wolbrink die Kosten für den Aufwand, der für eine komplette Neubepflanzung nötig wäre, die allerdings jetzt mitten im Sommer wenig Sinn ergibt.

Die Kirchengemeinde hat inzwischen mit Markus Schulte, dem Leiter der ZBU, Kontakt aufgenommen, wie Pfarrer Thorsten Brüggemann am Donnerstagnachmittag im Gespräch mit den WN deutlich machte. „Wenn wir das gewesen sind, stehen wir auch dafür gerade“, so Brüggemann, der sich mit den Zentralen Bau- und Umweltdienste über eine geeignete Form der Wiedergutmachung einigen will.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6771448?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
Fällt am Donnerstag sogar die 40-Grad-Marke?
Rekordverdächtig heiß könnte es am Donnerstag werden.
Nachrichten-Ticker