Fronleichnamsprozession St. Antonius
„Zeigen wir miteinander Gesicht“

Gronau -

Passanten schauen etwas unschlüssig auf die große Schar derer, die da am Donnerstagmorgen singend und betend durch die Neustraße zieht. Eine Demonstration? Ja, aber eine besondere: Katholiken in vielen Bundesländern feiern – so auch in Gronau – an Fronleichnam die Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu und demonstrieren zugleich mit ihrer Prozession den Glauben daran, dass Gott gegenwärtig ist.

Donnerstag, 20.06.2019, 12:20 Uhr aktualisiert: 21.06.2019, 16:52 Uhr
Gläubige der Pfarrei St. Antonius zogen am Donnerstag im Rahmen einer Fronleichnamsprozession durch die Stadt. Foto: Klaus Wiedau

Passanten schauen etwas unschlüssig auf die große Schar derer, die da am Donnerstagmorgen singend und betend durch die Neustraße zieht. Eine Demonstration? Ja, aber eine besondere: Katholiken in vielen Gemeinden feiern – so auch in Gronau – an Fronleichnam die Erinnerung an das letzte Abendmahl Jesu und demonstrieren zugleich mit ihrer Prozession den Glauben daran, dass Gott gegenwärtig ist.

„Du bist das Brot, das den Hunger stillt“ – unter diesen Leitgedanken, der auch Schwerpunktthema bei den diesjährigen Erstkommunion-Gottesdiensten war, machen sich die Gläubigen der Pfarrei St. Antonius von der St.-Josef-Kirche aus auf den Weg durch die Stadt. Umgeben von Messdienern, Geistlichen, Fahnenabordnungen der Vereine und Verbände sowie Musikern der Stadtkapelle bildet die unter einem Baldachin getragene Monstranz, in der eine geweihte Hostie den Leib Christi symbolisiert, dabei den Mittelpunkt. Die Botschaft: Christus ist in unserer Mitte.

Fronleichnamsprozession St. Antonius

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  • Gläubige der Pfarrei St. Antonius zogen am Donnerstag im Rahmen der traditionellen Fronleichnamsprozession durch die Stadt. Endstation war der Krankenhauspark, wo ein Abschluss-Gottesdienst stattfand. Gläubige der Pfarrei St. Antonius zogen am Donnerstag im Rahmen der traditionellen Fronleichnamsprozession durch die Stadt. Endstation war der Krankenhauspark, wo ein Abschluss-Gottesdienst stattfand. Foto: Klaus Wiedau
  • Gläubige der Pfarrei St. Antonius zogen am Donnerstag im Rahmen der traditionellen Fronleichnamsprozession durch die Stadt. Endstation war der Krankenhauspark, wo ein Abschluss-Gottesdienst stattfand. Foto: Klaus Wiedau
  • Gläubige der Pfarrei St. Antonius zogen am Donnerstag im Rahmen der traditionellen Fronleichnamsprozession durch die Stadt. Endstation war der Krankenhauspark, wo ein Abschluss-Gottesdienst stattfand. Foto: Klaus Wiedau
  • Gläubige der Pfarrei St. Antonius zogen am Donnerstag im Rahmen der traditionellen Fronleichnamsprozession durch die Stadt. Endstation war der Krankenhauspark, wo ein Abschluss-Gottesdienst stattfand. Foto: Klaus Wiedau
  • Gläubige der Pfarrei St. Antonius zogen am Donnerstag im Rahmen der traditionellen Fronleichnamsprozession durch die Stadt. Endstation war der Krankenhauspark, wo ein Abschluss-Gottesdienst stattfand. Foto: Klaus Wiedau
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  • Gläubige der Pfarrei St. Antonius zogen am Donnerstag im Rahmen der traditionellen Fronleichnamsprozession durch die Stadt. Endstation war der Krankenhauspark, wo ein Abschluss-Gottesdienst stattfand. Foto: Klaus Wiedau
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  • Gläubige der Pfarrei St. Antonius zogen am Donnerstag im Rahmen der traditionellen Fronleichnamsprozession durch die Stadt. Endstation war der Krankenhauspark, wo ein Abschluss-Gottesdienst stattfand. Foto: Klaus Wiedau
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Zum mittlerweile neunten Mal macht die Prozession in diesem Jahr wieder Station an der Ev. Stadtkirche, wo die katholischen Mitschwestern und -brüder von Pfarrer Willy Bartkowski empfangen werden. Er erinnert daran, dass Jesus die Jünger zur Einheit in seiner Nachfolge aufgerufen habe. Die Geschichte des Glaubens aber zeige etwas anderes, so Bartkowski unter Hinweis auf die frühe Trennung von Ost- und Westkirche und die Reformation. So gesehen sei die Geschichte der Kirche „kein Grund, stolz darauf zu sein“. Sie sei immer und immer wieder „eine Geschichte der Verurteilung von Ketzern, der Überpointierung einzelner Standpunkte und des blanken Machtbegehrens“. Zarte Annäherungen der Konfessionen seien in diesem Prozess das eine, aber noch weit weg, von der Einheit, die Christus gewünscht und gefordert habe. Zu überdenken, „in wessen Namen wir handeln, denken und planen“, sei und bleibe daher bindender Auftrag, dem es sich zu stellen gelte.

Eine weitere Station wird an der St.-Antonius-Kirche eingelegt. In einem modernen Text schildert Renate Schabbing dabei die Botschaft von Fronleichnam. Die Monstranz mit dem Allerheiligsten sei, so heißt es darin, „Schaufenster des Glaubens“. Kommunionkinder legen im Zuge der kurzen Andacht Blumen in Form eines Kreuzes vor einem Altar mit der Monstranz nieder. Weiter geht die Prozession schließlich in den Park des St.-Antonius-Hospitals, wo – in diesem Jahr erstmals unter den Bäumen nahe des Antonius-Stiftes – der Abschluss-Gottesdienst gefeiert wird.

Pfarrer Michael Vehlken greift dabei den Gedanken des Lukas-Evangeliums (Speisung der 5000 und die Zweifel der Jünger, alle satt zu bekommen), aber auch den Sinn von Fronleichnam – dem Tag, an dem katholischen Christen miteinander „Gesicht zeigen“ – auf.

Viele Gemeinden seien durch Fusionen inzwischen groß und teilweise unüberschaubar geworden. Dadurch sei offenbar vieles auch zum scheitern verurteilt. Die Verantwortlichen in den Gemeinden sähen sich angesichts der Größe oft gar nicht mehr in der Lage allen sprichwörtlich das Brot zu reichen. „Ja, wir zahlen den Preis dafür, dass wir zu groß geworden sind“, so Vehlken. Vieles werde – auch in St. Antonius – nicht mehr von Angesicht zu Angesicht diskutiert, sondern „hinterrücks feige Gift verspritzt“. Vehlken: „Was ist nur aus unserer Gemeinde geworden?“ Diese Frage verbindet der Seelsorger mit einem sehr persönlichen Appell in Anlehnung an das Lukas-Evangelium: „Ich will euch Brot sein, wenn ihr mich euch Brot sein lasst“, so Vehlken in Richtung Gemeinde.

Er ruft am Ende der Predigt, die mit spontanem Applaus aus der Menge bedacht wird, dazu auf: „Zeigen wir miteinander Gesicht, haben wir den Mut miteinander zu diskutieren, auch wenn wir nicht in allem einer Meinung sind.“ Auch das sei die Botschaft von Fronleichnam.

Die Kirchengemeinde St. Agatha Epe hatte bereits am Vorabend des Fronleichnamstages zu einem besonderen Gottesdienst und zu Aktionen in und rund um die Pfarrkirche eingeladen.

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