Sommerkonzert des Chors Agatissimo
Gesang, Humor – und mehr

Epe -

Das Sommerkonzert des Chores Agatissimo am Sonntagnachmittag in der Euregioschule bot gute Unterhaltung. Auftaktlied war das humoristische „Nette Begegnung“, das ein typisches, eigentlich nichtssagendes Gespräch zwischen zwei flüchtigen Bekannten beschreibt. Andrea Fleuth, die Vorsitzende des Chors, und Chorleiter Jürgen Etzrodt führten in einem launigen Schlagabtausch durch das Programm.

Mittwoch, 19.06.2019, 08:00 Uhr
Im Einheitslook – Jeans und weißes Oberteil – präsentierten sich die Sängerinnen und Sänger beim Sommerkonzert des Chors Agatissimo am Sonntagnachmittag in der Aula der Euregioschule in Epe. Foto: Martin Wenker

Bei aller Heiterkeit kam aber die Qualität des Gesangs nicht zu kurz, heißt es in einer Mitteilung der Vorsitzenden. Der Chor sang gefühlvolle Lieder wie „ Nella Fantasia “, „You’ve got a friend“ oder „One Song“ mit den Solistinnen Sabine Heke und Andrea Terlinde. Der Agatissimo-Klassiker „You raise me up“ – zum ersten Mal mit Geigenbegleitung – rührte einige Zuschauer zu Tränen, ebenso wie das Solo-Stück der Violinisten Gertrud Waning („Broken Vow“ von Lara Fabian).

Jürgen Etzrodt überzeugte mit „Sounds of Silence“, in der Version von Disturb. Auch die Chorversion von „Bridge over troubled water“ fand großen Anklang bei den Zuschauern.

Als Kontrast zu den langsameren Lieder hörten die Zuschauer Stücke wie „Human“, „Pompeii“, „Africa“ und bei „Let’s get loud“ und „Stand in the light“ sprühte der Chor vor guter Laune. Mit zwei afrikanischen Kanons und der spontanen, für die Sängerinnen und Sänger völlig überraschenden Einfügung von „Adiemus“ in das Programm, rundete der Chor das Konzert ab und gab so einen Eindruck von der Bandbreite seines Repertoires.

Für viele Lacher sorgten die Agathen, ein kleines Damen-Ensemble, das sich mit humorigen Liedern über Figurprobleme und Hitzewellen mit großen Gesten selbst auf die Schippe nahm. Die Bässe und Tenöre zeigten ihr Können mit dem Beatles-Klassiker „Let it be“.

Der Chor hatte versprochen mehr zu bieten als Gesang, so trat neben der Violinistin auch ein Saxofon-Quintett auf, zusammengestellt aus den Reihen des Chors.

Agatissimo gestaltete das gesamte Programm allein, lediglich für den donnernden Rhythmus von Queens „We will rock you“ gab es Unterstützung von Michael Sander, Schlagzeuger beim Posaunenchor der Erlöserkirche. Dies war auch gleich ein kleiner Vorgeschmack auf das gemeinsame Queen-Konzert in der Bürgerhalle am 7. Dezember.

Nach dem zweieinhalbstündigen Konzert bei sommerlichen Temperaturen forderte das begeisterte Publikum unter stehenden Ovationen noch eine Zugabe, was wohl für sich spricht.

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