Euregio-Triathlon mit 61 Einzelstartern und 43 Mannschaften
„Siegen oder sterben“

Gronau/Euregio -

Angehörige unterschiedlicher Behörden aus der Grenzregion haben am Dienstag in Epe am „Euregio-Triathlon“ teilgenommen. 61 Einzelstarter (50 Männer und elf Frauen) sowie 43 Mannschaften wetteiferten in den Disziplinen Schwimmen, Radfahren und Laufen. Organisator war die Kreispolizeibehörde Borken. Den Startschuss gaben Landrat Dr. Kai Zwicker und Gronaus Bürgermeister Rainer Doetkotte.

Mittwoch, 05.06.2019, 20:59 Uhr
Auch 18 Angehörige der Stadtverwaltung Gronau waren beim Behörden-Triathlon am Start. Aus verschienenen Abteilungen – Kindergarten, Zentrale Bau- und Umweltdienste und Feuerwehr – nahmen sportliche Vertreter teil. Foto: privat

Die Einzelsportler starteten über 300 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Das Teilnehmerfeld war von ambitionierten Triathleten bis zum Breitensportler breit gefächert. Nach weniger als einer Stunde (56:10 Minuten) war – wenig überraschend – der amtierende Landesmeister der Polizei NRW , Nicholas Lembcke (Polizeipräsidium Münster), als Erster im Ziel, gefolgt von Sven Abbing (59:28 Minuten) vom Landesamt für Aus- und Fortbildung der Polizei NRW, der den Titel des Landesmeisters vor einigen Jahren ebenfalls errungen hatte. Auch Lars Davina (Politie Nord-Oost-Twente) zeigte mit 1:03:37 Stunden, dass er in den Disziplinen gut trainiert ist.

Bei den Damen siegte Heleen Milane von der Politie Enschede (1:16:46 Std.) knapp vor Judith Hüls (Stadt Bocholt, 1:16:55 Std). Als Dritte finishte Jenny Bloom (Stadt Münster) in 1:17:29 Stunden.

Die Mannschaftssportler sprangen unmittelbar nach den Einzelstartern ins Wasser des Bültenbades. Dabei teilten sich die Angehörigen einer Mannschaft die Strecken auf: Nach 500 Meter Schwimmen wurde der Radfahrer per Handschlag auf die Strecke geschickt. Im Anschluss stellte der jeweilige Läufer seine Fitness unter Beweis. Das Team der Politie Twente erreichte nach 55:48 Minuten die Ziellinie und stellte damit einen neuen Streckenrekord auf. Als Mannschaft mit dem Namen „aut vincere aut mori“ („siegen oder sterben“) hatten sie schon am Start mit einem Augenzwinkern keine Zweifel über ihre Absichten aufkommen lassen. Selbst die starke Mannschaft der Polizei aus Kleve, die in einer Zeit von 1:06:35 die Ziellinie erreichte, konnte nur anerkennend den zweiten Platz zur Kenntnis nehmen. Den dritten Platz erreichte eine Mannschaft der Polizei aus Borken (1:06:48).

Neben der Ehrung der Bestplatzierten gab es Sonderauszeichnungen: So wurden nicht nur die älteste Mannschaft (mit insgesamt 180 Jahren) und die ältesten Einzelstarter gefeiert; auch das Durchhaltevermögen einer Mannschaft der KPB Borken, die aufgrund eines Reifenschadens ihren Radfahrer nicht zeitgerecht auf die Strecke schicken konnte, wurde gewürdigt: Ein Rad war kaputt ausgefallen und konnte nicht repariert werden. Kurzerhand wurde das Treckingrad eines Zuschauers in den Dienst gestellt. Da die Radschuhe das Treten behinderten, wurde kurzerhand in Socken pedaliert.

Den Wanderpreis der IPA (International Police Association) für besonderes Engagement erhielt eine Mannschaft der Feuerwehr Bocholt. Die Teilnehmer eines Grundausbildungslehrganges hatten sich zu unterschiedlichen Mannschaften zusammengeschlossen. In einer Mannschaft trafen so ein Feuerwehr-Kamerad aus Berlin als Schwimmer, ein Sachse aus dem Erzgebirge auf dem Rad und ein Kamerad aus Münster vom Institut der Feuerwehr aufeinander. Zuvor hatte sich das Team kurzerhand aus dem Internet ein Fahrrad (klassisches Mini-Rad) angeschafft, mit dem es einen beachtlichen 34. Platz erreichte.

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