Jazzfest Gronau 2019
Pop-Hymnen und Unkonventionelles von Joris

Gronau -

Volles Haus beim Jazzfest-Auftakt: Die Festivalmacher in Gronau gehen seit einigen Jahren mit weit offenen Armen auf ein pop-affines Publikum zu. Headliner Joris („Herz über Kopf“) zeigte auf der Bühne aber, dass er mehr kann und will als in Dauerschleife im Radio zu hören war.

Sonntag, 28.04.2019, 20:00 Uhr aktualisiert: 29.04.2019, 11:53 Uhr
Joris (r.) und seine Band am „FK 3000“. Foto: Martin Borck

Der deutsche und deutschsprachige Pop hat mittlerweile viele Stimmen. Zum Beispiel die von Sängerin/Liederschreiberin Lotte und von ihrem Kollegen Joris . Letzterer hatte bereits mit einigen mainstreamradio-tauglichen Stücken seinen Durchbruch – und die erst 23 Jahre junge Lotte ist auf einem guten Weg dahin. Die beiden gestalteten am Samstagabend den Auftrakt des 31. Jazzfests Gronau . Die Festivalmacher gehen seit einigen Jahren mit weit offenen Armen auf ein pop-affines Publikum zu. Die Zielgruppe dankt es: Die Bürgerhalle war gut gefüllt beim Konzert der beiden – ‘tschuldigung – jungen Hüpfer.

Dunkles Timbre, ausgelassene Stimmung

Zunächst also Lotte. Eigentlich Charlotte. Aus Ravensburg kommt die junge Sängerin, deren Stimme mit einem erstaunlich schönen, dunklen Timbre gesegnet ist. Dieses leicht Rauchige verleiht der Stimme Charakter und umflort ihren Auftritt mit einem mysteriösen Hauch.

Dabei haben ihre tiefgründigen Lieder auf den ersten Blick wenig Geheimnisvolles: Sie handeln von Liebe, Geborgenheit, Vertrauen, Freiheit – also Themen, die im Leben junger Menschen von existenzieller Bedeutung sind. Doch was ist mit gesellschaftlicher Relevanz der Songs? Wenn man ein Stück wie „Farben“ hört, findet man davon nichts. Doch wenn man weiß, dass das Video zu dem Lied von Transsexualität und Transgender handelt, hört man das Stück vielleicht mit anderen Ohren.

Musikalisch bewegen sich Lotte und ihre Band (darunter der aus Gronau stammende Bassist Julian Domke) in einer relativ engen Bandbreite. Kaum Experimente und Soli, Lotte wechselt zwischen E- und akustischer Gitarre, die Band bildet einen soliden Rahmen, in den sich der Gesang Lottes einfügt. Die textsicheren Fans singen Stücke wie „Auf beiden Beinen“ mit – die Stimmung ist ausgelassen. Natürlich kommt die Band nicht ohne Zugaben von der Bühne.

Jazzfest Gronau 2019: Lotte und Joris

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  • Mit einem Deutschpop-Doppelprogramm begann am Samstag das Jazzfest: Liedermacherin/Sängerin Lotte und ihr Kollege Joris gestalteten das Programm in einer gut gefüllten Bürgerhalle. Sie sorgten für großartige Stimmung bei den Fans. Mit einem Deutschpop-Doppelprogramm begann am Samstag das Jazzfest: Liedermacherin/Sängerin Lotte und ihr Kollege Joris gestalteten das Programm in einer gut gefüllten Bürgerhalle. Sie sorgten für großartige Stimmung bei den Fans. Foto: Martin Borck
  • Mit einem Deutschpop-Doppelprogramm begann am Samstag das Jazzfest: Liedermacherin/Sängerin Lotte und ihr Kollege Joris gestalteten das Programm in einer gut gefüllten Bürgerhalle. Sie sorgten für großartige Stimmung bei den Fans. Foto: Martin Borck
  • Mit einem Deutschpop-Doppelprogramm begann am Samstag das Jazzfest: Liedermacherin/Sängerin Lotte und ihr Kollege Joris gestalteten das Programm in einer gut gefüllten Bürgerhalle. Sie sorgten für großartige Stimmung bei den Fans. Foto: Martin Borck
  • Mit einem Deutschpop-Doppelprogramm begann am Samstag das Jazzfest: Liedermacherin/Sängerin Lotte und ihr Kollege Joris gestalteten das Programm in einer gut gefüllten Bürgerhalle. Sie sorgten für großartige Stimmung bei den Fans. Foto: Martin Borck
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  • Mit einem Deutschpop-Doppelprogramm begann am Samstag das Jazzfest: Liedermacherin/Sängerin Lotte und ihr Kollege Joris gestalteten das Programm in einer gut gefüllten Bürgerhalle. Sie sorgten für großartige Stimmung bei den Fans. Foto: Martin Borck
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  • Mit einem Deutschpop-Doppelprogramm begann am Samstag das Jazzfest: Liedermacherin/Sängerin Lotte und ihr Kollege Joris gestalteten das Programm in einer gut gefüllten Bürgerhalle. Sie sorgten für großartige Stimmung bei den Fans. Foto: Martin Borck
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  • Mit einem Deutschpop-Doppelprogramm begann am Samstag das Jazzfest: Liedermacherin/Sängerin Lotte und ihr Kollege Joris gestalteten das Programm in einer gut gefüllten Bürgerhalle. Sie sorgten für großartige Stimmung bei den Fans. Foto: Martin Borck
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Joris auf neuen musikalischen Wegen

Joris – noch keine 30 – macht sich offenbar Gedanken, wie er sich und seine Musik weiterentwickeln soll. Die Strahlkraft seines kuschligen Hits „Herz über Kopf“ von 2015 wird irgendwann verglühen, und irgendwann ist auch das Vokabular zu den Themen Verliebtheit, Sehnsucht, Liebeskummer ausgenudelt und passt nicht mehr zu einem ja auch reifer werdenden Musiker. Dieser Prozess beschäftigt Joris. Das spiegelt sich in der musikalischen Umsetzung seiner Kompositionen wider.

Seinen größten Hit – eben „Herz über Kopf“ – interpretierte er in Gronau auf neue Art: mit Hip-Hop-Elementen (und als Reverenz ans Jazzfestival sogar mit jazzigen Improvisationen des Keyboarders). Das Stück unternahm eine lange Reise durch viele stilistische Stationen. Nicht erst da merkte man: Dieser Musiker will weiter, der gibt sich mit dem Erreichten nicht zufrieden.

Instrument mit allerlei Gedöns

Der Sound bei Joris ist extrovertierter als bei Lotte. Rockiger. Da wird dem einen oder andern Stück eine hymnengleiche Passage eingefügt, die das Publikum mitsingt. Das hat Erfolg, die Fans sind selig, ihrem Star in diesem Flow so nah zu sein.

Witzig die Passage mit dem „FK 3000“, einem selbst gemachten, unkonventionellen Instrument mit Gläsern, Weinflaschen, Schreibmaschine und allerlei Gedöns. Schön das Duett mit Lotte („Wer wir geworden sind“), das wie auch der Titel „Glück auf“ Ruhepunkte im Programm darstellen. Joris schafft es gemeinsam mit seinen Fans sogar, die notorischen Quatscher im Hintergrund der Halle wenigstens einigermaßen zum Schweigen zu bringen.

Aufruf ans Publikum

Der Musiker (der – wie er erzählt – seine erste Aufnahmen in eine Studio in Gronau gemacht hat) ist sich seiner Rolle als Vorbild in der Gesellschaft bewusst. Er erzählt, wie ihn die Anschläge von Sri Lanka schockieren, er engagiert sich für die Wasserversorgung in der Dritten Welt, er ruft sein Publikum auf, zur Wahl zur gehen und die Demokratie zu stärken. Er sucht den Kontakt zu seinen Zuhörern. Mal schauen, ob sich dieses Engagement künftig auch stärker in seinen Songtexten wiederfindet.

Der Auftakt des Jazzfestes mit den beiden sympathischen Künstlern ist auf jeden Fall herzerwärmend, das Publikum beseelt. Was will man mehr? 

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