CDU-Aktion „Bürger unterwegs“
Neuer Blick auf das Alte Gronau

Gronau -

Das Interesse am historischen und aktuellen Gronau ist groß. So war die CDU-Aktion „Bürger unterwegs“ mit dem Nachtwächterrundgang schnell ausgebucht. Über 30 Interessierte sind der Einladung gefolgt und haben mit Nachtwächter Georg Frieler einen ganz anderen Blick auf die Geschichte der Dinkelstadt geworfen.

Montag, 11.02.2019, 12:00 Uhr
Die Gruppe mit dem Nachtwächter Georg Frieler vor dem Schlosstor, dass in „Klein Venedig“ einen neuen Platz bekommen hat. Foto: privat

Die Kirchenglocken von St. Antonius läuteten pünktlich den Beginn der Veranstaltung vor dem Bahnhof ein, mit Blick auf das imposante ehemaligen Verwaltungsgebäude von M. van Delden. „Wenn man über Gronau redet, muss man auch über Epe sprechen“, so ein Fazit des erfahrenen Nachtwächters Georg Frieler . Denn bevor Gronau Schwung durch die industrielle Entwicklung erhielt, umschloss das Kirchspiel Epe den Kernbereich der heutigen Innenstadt. In den Blick genommen wurden die früheren Gebäude der Post oder Sparkasse in der Poststraße, genauso wie die Bahnhofstraße als erste Flaniermeile Gronaus. Davon können noch viele ältere Bürger der Stadt berichten. Dort erblühte die textile Geschichte ebenso wie das erste Rathaus mit der möglicherweise neuen Verwaltungsnebenstelle nach historischem Vorbild.

Auch wenn das Schlosstor und die Umrandung der einstigen Ev. Kirche nicht am Originalstandort stehen, so haben die Relikte aus der Vergangenheit jetzt einen sichtbaren Platz in Gronaus Mitte in „Klein Venedig“ gefunden. „Mit Blick in die Vergangenheit wollen wir Gronau in den nächsten Jahren nach vorne bringen“, so Rainer Doetkotte, Mitorganisator der Bürger-unterwegs-Aktion, über den gefühlten Stillstand bei der Innenstadtentwicklung.

Der Nachtwächter führte seine interessierten Gäste weiter über die Neustraße, den Kurt-Schumacher-Platz und über das Inselpark-Gelände und konnte noch mit vielen Anekdoten und Geschichten zu Menschen und historischen Gebäuden aufwarten. So gingen die Gäste am Ende schließlich mit einem neuen Blick auf das Alte Gronau nach Hause.

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