Urenco-Azubi
Traumnote, neue Ehrung und Festanstellung

Gronau -

Philipp Niehoff-Renze, der schon seit knapp einem Jahr als jahresbester Elektroniker-Absolvent firmiert, darf sich auf eine weitere Auszeichnung freuen: den Karl-Holstein-Preis.

Mittwoch, 09.01.2019, 07:00 Uhr
Gratulation und gemeinsames Foto am Arbeitsplatz in der Urenco-Werkstatt in Gronau. Im Bild (v.l.): Sebastian Albers (Ausbilder), Philipp Niehoff-Renze und Stephan Sundermann (Leiter Elektrowerkstatt). Foto: Urenco Deutschland

Als er ein freiwilliges Praktikum als Elektroniker absolvierte, war Philipp Niehoff-Renze klar, dass dies sein Beruf werden sollte. Doch mit einer Auszeichnung als landesbester Auszubildender in seinem Beruf rechnet – trotz gutem Gefühl nach der Prüfung – wohl niemand direkt. Seit dem 18. Januar 2018 darf sich Philipp Niehoff-Renze von der Firma Urenco Deutschland aber so betiteln.

Für seinen Erfolg wurde Niehoff-Renze mittlerweile bereits zweimal geehrt. Mit anderen Teilnehmern (alle mit der Prüfungsnote sehr gut) erhielt er in Ahaus neben einer Urkunde ebenfalls eine Glastrophäe. Eine weitere Ehrung wurde ihm Ende 2018 in Köln zuteil. Dort waren nur die zwei besten Azubis aus jedem Bundesland eingeladen. Ausgehändigt wurde die Ehrenurkunden dort von Ministerpräsident Armin Laschet und Ulf Reichardt, Hauptgeschäftsführer der IHK Köln.

Doch damit nicht genug: Am 20. Februar wird Philipp Niehoff-Renze erneut für seine überdurchschnittlichen Leistungen geehrt. Diesmal mit dem Karl-Holstein-Preis, zu dem die 25 prüfungsbesten Auszubildenden im Bereich der IHK Nord-Westfalen eingeladen werden.

Die guten Ergebnisse des Urenco-Nachwuchses zeichneten sich in der Ausbildung schon bei der Zwischenprüfung ab, die Niehoff-Renze vor eineinhalb Jahren mit 98 von 100 Punkten bestand. In der finalen Prüfung erzielte er dann in jeder Teilaufgabe die volle Punktzahl. Möglich war diese Leistung unter anderem durch die Vorbereitung in der Berufsschule und durch die Ausbilder Sebastian Albers, Ludger Bode und Kollegen, heißt es in einer Pressemitteilung der Urenco. Stephan Sundermann, Leiter der Urenco-Elektrowerkstatt, sorgte nach Angaben des Unternehmens für eine gute Lernumgebung und setzte sich maßgeblich für eine Weiterbeschäftigung des jungen Kollegens ein.

Trotz aller Ehrungen sei er aber kein Typ, der sich gerne in den Vordergrund rückt, wird Philipp Niehoff-Renze zitiert. Seine Lieblingstätigkeit bei der Arbeit liegt im Bereich der Reparaturen. Nicht nur, weil dabei elektrotechnische Kenntnisse und logisches Denken eingesetzt werden müssen, sondern vor allem, weil mit jeder Suche und jeder Fehlerbeseitigung auch neue Herausforderungen bevorstehen.

Auf Urenco als Arbeitgeber sei er durch die Bekanntheit und das außerbetriebliche Engagement sowie die Präsenz des Unternehmens gekommen.

Mit einem erfolgreichen Abschluss zum Techniker stehe jetzt einer unbefristeten Anstellung nichts mehr im Wege. Diese zusätzliche Qualifikation erarbeitet sich der 20-Jährige seit August per Abendschule in Münster an zweieinhalb Tagen in der Woche. Bis zum Abschluss dauert es noch vier Jahre. Danach könne er sich gut vorstellen auch Ausbilder oder Vorgesetzter bei der Urenco zu werden.

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