Neubauprojekt am Merschgarten
DRK-Einrichtung willkommen – Sorgen bleiben

Epe -

Mit dem Neubauprojekt des DRK an der Ecke Gasstraße/Merschgarten haben die Anwohner kein Problem. Doch sie machen sich Sorgen um die Verkehrsentwicklung und die Parkplatzsituation. Das wurde am Dienstagabend bei einer Informationsveranstaltung im Alten Gasthaus Meyer deutlich. Susanne Biallas, Geschäftsbereichsleitung Pflege des DRK im Kreis Borken, sowie Dirk Holz, stellvertretender Geschäftsbereichsleiter Kinder, Jugend und Inklusion beim Roten Kreuz, sowie Investor Berthold Lösing gaben Auskunft. Es soll – wie berichtet – ein Neubau entstehen, in dem eine Kindertagesstätte sowie eine Wohngruppe für ältere, pflegebedürftige Menschen entsteht.

Donnerstag, 22.03.2018, 07:03 Uhr

Mit den Arbeiten für das Neubauprojekt ist mittlerweile begonnen worden. Foto: Martin Borck

75 Kinder können betreut werden; offenbar warten die ersten Eltern schon darauf, dass es losgehen kann. „Wir wollen zum neuen Kindergartenjahr starten“, bestätigte Holz, dass die Kita im August öffnet. Die Wohngruppe wird etwas länger auf sich warten lassen.

„Das Projekt bereichert das Leben der Kinder und der Senioren“, so Susanne Biallas. In der Wohngruppe soll ein familienähnliches Wohnen ermöglicht werden, mit zwölf Zimmern, aber auch einem Gemeinschaftsbereich, wo gemeinsam gegessen und die Freizeit verbracht werden kann.

Kinder und Senioren sollen sich regelmäßig begegnen: Lese-Omas werden bestimmt ihre kleinen Zuhörer finden.

Die Anwesenden zeigten sich von dem Konzept überzeugt. Doch mit der Informationspolitik der Stadtverwaltung und der Politik zeigten sie sich nicht zufrieden. „Wir haben den Eindruck, dass an uns vorbei geplant worden ist.“

Konkret macht den Anwohnern die Verkehrssituation Sorgen. „Es ist schon jetzt so, dass Autos und sogar Lkw über den Merschgarten die Ampel am Gildehauser Damm umfahren.“ Biallas wurde gebeten, sich bei der Stadt für eine Verkehrsberuhigung einzusetzen.

Schon vorher hatte es in der Nachbarschaft Bedenken gegeben: Der Bösingbach in dem Bereich ist zugeschüttet worden. Zwar wurde ein Hilfsgraben hinter dem zu bebauenden Grundstück ausgebaggert, doch fürchten einige Anlieger, dass dadurch bei Starkregen die Keller an der Gasstraße unter Wasser gesetzt werden könnten.

Und ob die zehn geplanten Parkplätze für das neue Objekt ausreichen – da herrschte bei vielen Anwesenden ebenfalls Zweifel. Doch sie ließen die DRK-Vertreter spüren, dass die Einrichtung durchaus willkommen ist. Was Biallas mit dem Spruch „Na denn, auf gute Nachbarschaft“ quittierte.

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