Drastischere Maßnahmen gegen Verschmutzung der Landschaft
Härtere Strafen bei Vermüllung gefordert

Gronau -

Vermüllte Containerstandorte, Freiflächen, die als Abfallkippe genutzt werden, vollgestopfte Müllsäcke, die in Gräben geschmissen werden, dazu weggeworfene Fastfood-Verpackungen: Kaum ein Tag vergeht, ohne dass sich Gronauer und Eperaner über Dreck in der Landschaft aufregen.

Samstag, 10.03.2018, 08:03 Uhr

Einer der immer wieder vermüllten Containerstandorte in Gronau.   Foto: Christiane Nitsche

Am kommenden Wochenende werden sich zwar wieder Hunderte Freiwillige auf den Weg machen und Gronau herausputzen – doch es ist jetzt schon sicher, dass der saubere Zustand nicht lange anhält.

Dabei überprüfen Mitarbieter des Ordnungsamts neuerdings die neuralgischen Punkte, wie Bürgermeisterin Sonja Jürgens am Mittwochabend im Rat auf Anfrage von Rainer Doetkotte (CDU) sagte. Doch bisher konnten sie an den häufig vermüllten Containerstandorten noch keinen Übeltäter auf frischer (bzw. stinkender) Tat ertappen.

Drastischere Strafen gefordert

Wer erwischt wird, muss mit einem Bußgeld rechnen. Jörg von Borczyskowski (UWG) regte an, die entsprechenden Sätze zu erhöhen. Drastischer Strafen müssten auch durchgesetzt werden, wenn Hundekot nicht weggeräumt werde. „Warum nicht 200 Euro? Die Rechtslage würde das erlauben“, sagte er.

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