1361 Menschen in Gronau und Epe betroffen
Arbeitslosenquote sinkt auf 5,5 Prozent

Gronau -

Die Arbeitslosigkeit in Gronau hat sich von November auf Dezember um 22 auf 1361 Personen verringert. Das waren 167 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote (auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen) betrug im Dezember 5,5 Prozent; vor einem Jahr hatte sie noch bei 6,3 Prozent gelegen, im November 2017 bei 5,6 Prozent. Das teilte die Agentur für Arbeit am Mittwoch mit.

Mittwoch, 03.01.2018, 10:01 Uhr

 
Die Agentur für Arbeit hat die aktuellen Arbeitsmarktdaten ermittelt. Foto: dpa

52,0 Prozent der Arbeitslosen im Dezember waren Männer (708 Personen), 653 waren Frauen (48,0 Prozent). 127 Arbeitslose waren jünger als 25 Jahre. 50 Jahre und älter waren 432 arbeitslose Menschen. Der Anteil der Ausländer unter den Arbeitslosen liegt bei 34,5 Prozent (470 Personen), der Anteil der Langzeitarbeitslosen bei 40,5 Prozent (551 Personen).

Die Arbeitslosigkeit hat sich im Rechtskreis SGB II (Grundsicherung) von November auf Dezember um 27 auf 973 Personen verringert.

Die Zahl der offenen Arbeitsstellen lag im Dezember bei 332.

„Obwohl der Dezember an einigen Tagen von Frost und Schnee geprägt war, wirkte sich dies bislang nicht wesentlich auf den Arbeitsmarkt aus“, berichtet Rolf Heiber , stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Coesfeld. Der sonst übliche Anstieg der Arbeitslosigkeit, vor allem in den witterungsabhängigen Berufen wie Garten- und Landschaftsbau oder dem Baugewerbe, blieb in diesem Jahr aus. „Darüber hinaus besteht weiterhin eine hohe Nachfrage an Arbeitskräften im verarbeitenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich. Gerade in der Vorweihnachtszeit verstärkt beispielsweise der Handel die Personalkapazitäten“, erklärt Heiber in einer Pressemitteilung.

Aber auch die immer schwieriger werdende Suche nach Fachkräften führt nach Einschätzung des Arbeitsmarktexperten zu einem Umdenken bei vielen Unternehmen: „Gute Mitarbeiter möchte man im Unternehmen halten. Daher werden sie auch bei witterungsbedingten Engpässen seltener als früher entlassen.“ Hinzu kommt laut Heiber der Abbau von Überstunden, die sich aufgrund der sehr guten Auftragslagen vielfach bis Herbst aufgebaut haben, und so bislang eine Kündigung nicht erforderlich machten.

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