Gründerstein-Award geht an „metall.shop
Das Beste zweier Welten

Enschede/Gronau/Epe -

Das Beste zweier Welten bringen Daniel von Kossak und Jannik Bußmann aus Epe unter einen Hut: Der eine hat Wirtschaftswissenschaften studiert, der andere Maschinenbau. Gemeinsam haben sie ein Konzept entwickelt, mit dem sie Kleinstaufträge im Bereich Metallbearbeitung erledigen und online vertreiben. Gut und vor allen Dingen günstig. Ihr metall.shop-Konzept erhielt am Samstag in Enschede den ersten Preis beim Gründerstein-Finale.

Montag, 06.11.2017, 06:11 Uhr

Die Gewinner des Gründerstein-Awards mit der Jury und den Moderatoren: Ingo Hoff, Dr. Lambert Scheer, Edward Niemeijer, Dennis van Heijningen, Daniel von Kossak, Jannik Bußmann, Patrick Bröckers und Benjamin Beloch (v.l.).
Die Gewinner des Gründerstein-Awards mit der Jury und den Moderatoren: Ingo Hoff, Dr. Lambert Scheer, Edward Niemeijer, Dennis van Heijningen, Daniel von Kossak, Jannik Bußmann, Patrick Bröckers und Benjamin Beloch (v.l.). Foto: Martin Borck

Der Kunde kann am Computer seinen Auftrag konfigurieren. Die Software kalkuliert und bündelt die Kleinstaufträge. Dadurch werden die Rüstkosten bei der Herstellung gering gehalten – und somit sogar individuelle Aufträge bezahlbar. Der Markt ist riesig – Bußmann und von Kossak bezifferten das potenzielle Volumen für ihre Produkte auf 1,9 Milliarden Euro. Der Jury gefiel das Konzept, aber auch die Präsentation des Duos. „Das Zusammenspiel war sehr gut. Wir trauen euch zu, dass ihr das Konzept in die Tat umsetzt“, sagte Dr. Lambert Scheer vom münsterischen Coppenrath-Verlag. Er bildete mit Edward Niemeijer von der Enscheder Agentur Lime Square und Ingo Hoff (Industriebau Hoff und Partner, Gronau) das Expertengremium.

Hoff war einer der Initiatoren der „Gründerstein-Idee“. Dem Team gehören Patrick Bröckers (Opwoco), Benjamin Beloch (P17), Nikolai Brinkmöller (Incenio Film), Claudia Eilers und Han Hilderink (Whisky & Cigar Salon), Katharina Heidmann (Drei, Zwo, Eins...GmbH & Co. KG) sowie Mediengestalterin Darja Brinkmöller an. Hauptzweck des Gründerstein-Awards ist es, junge Unternehmer aus dem Münsterland, der Grafschaft Bentheim und Twente in Kontakt zu bringen und Starthilfe zu geben: In Workshops feilten die Teilnehmer an den Präsentationen ihrer Firmen und erhielten Tipps von „alten Hasen“.

In diesem Jahr hatten sich 14 Teilnehmer mit ihren Geschäftsideen beworben. Fünf schafften es ins Finale. In der Grote Kerk in Enschede erhielten sie am Samstagabend jeweils fünf Minuten, ihre Konzepte dem Publikum und der Jury vorzustellen.

Den zweiten Platz belegte die Mea-Innovatie b.v. aus Enschede. Dennis van Heijningen stellte seinen „Smart Energy Monitor“ vor. Der erlaubt es Haushalten, ihren Energieverbrauch transparenter zu machen. Mit einer App lassen sich zudem verschiedene Anwendungen steuern: Selbst erzeugter Strom lässt sich beispielsweise durch intelligente Lösungen im Haushalt speichern. Ein Konzept, dass beim anwesenden Enscheder Bürgermeister Onno van Veldhuizen auf großes Interesse stieß.

Den dritten Platz teilten sich das Gronauer Unternehmen Com4buy, „Servantful“ aus Ahaus und die Agentur „Stil genau“ aus Tecklenburg. Letztere vermittelt in Seminaren und Kursen persönliche Umgangsformen. Ricarda von Diepenbroick-Grüter und Edith Plegge geht es um Spielregeln für gutes Benehmen.

Christof und Marcus Hagemann stellten die Vorzüge ihres Online-Supermarkts Com4Buy vor. „Einkaufen ist ein Zeitfresser“, so die beiden Gronauer. „Als Verbraucher verbringt man sieben Tage im Jahr im Supermarkt. Bei uns ist es nur noch ein Tag.“ An dem man zudem bequem von der Couch aus den Warenkorb im Internet mit Waren regionaler Produzenten bestücken kann. In Gronau und mittlerweile in Münster sind die Unternehmer schon unterwegs. Mit guter Resonanz.

Dietmar Sicking aus Ahaus betreibt einen auf religiöse Geschenke spezialisierten Versandhandel. Um jahreszeitlich bedingte Flauten zu umschiffen, bietet er seine Kompetenz als Logistiker und Versender anderen Shops an, die sich dadurch auf ihre Kernkompetenzen konzentrieren können. Sicking möchte sein Konzept Franchisenehmern anbieten und somit wachsen.

Auch die neun nicht ins Finale vorgestoßenen Teilnehmer hatten von den Workshops und dem Bootcamp in den vergangenen vier Monaten profitiert, stellten die Moderatoren Benjamin Beloch und Patrick Böckers fest. Nicht nur dass die Präsentationen knackiger geworden waren – es wurden auch geschäftliche Kontakte geknüpft. „Wir wollen das Angebot der ,Wurst-Geschwister‘ aus Südlohn in unser Programm aufnehmen“, sagten die Brüder Hagemann. Die Hersteller traditioneller Wurst-Produkte werden ihre Waren künftig auch über com4buy vermarkten. Ein weiterer Pluspunkt für die regionale Wirtschaft . . .

Gründerstein kürt Sieger

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  • 14 Gründer aus der Region hatten ihre Geschäftsideen für den Gründerstein-Award eingereicht. Am Samstagabend fand in der Grote Kerk in Enschede das Finale statt. metall.shop, eine Online-Plattform für Metallverarbeitung von Daniel von Kossak und Jannik Bußmann aus Epe, wurden von der Jury zum Sieger gekürt. 14 Gründer aus der Region hatten ihre Geschäftsideen für den Gründerstein-Award eingereicht. Am Samstagabend fand in der Grote Kerk in Enschede das Finale statt. metall.shop, eine Online-Plattform für Metallverarbeitung von Daniel von Kossak und Jannik Bußmann aus Epe, wurden von der Jury zum Sieger gekürt. Foto: Martin Borck
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  • 14 Gründer aus der Region hatten ihre Geschäftsideen für den Gründerstein-Award eingereicht. Am Samstagabend fand in der Grote Kerk in Enschede das Finale statt. metall.shop, eine Online-Plattform für Metallverarbeitung von Daniel von Kossak und Jannik Bußmann aus Epe, wurden von der Jury zum Sieger gekürt. Foto: Martin Borck
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