18. Frauen-Power-Day in Gronau
Tanzen, singen, Leben retten

Gronau -

„Herzensangelegenheiten“ war das Thema des 18. Frauen-Power-Days. Rund 50 Frauen nahmen daran teil. Sie konnten singen, tanzen oder lernen, wie sie zu Lebensretterinnen werden können.

Montag, 16.10.2017, 08:10 Uhr

Orientalischer Bauchtanz mit Barbara Köth Gahlen stand auf dem Programm eines von sechs Workshops.
Orientalischer Bauchtanz mit Barbara Köth Gahlen stand auf dem Programm eines von sechs Workshops. Foto: Angelika Hoof

„Herzensangelegenheiten“ war das Thema des 18. Frauen-Power-Day, zu dem die Kooperationsgemeinschaft aus Kneipp-Verein, Gleichstellungsstelle der Stadt Gronau, Volksbank Gronau-Ahaus, IKK classic, Antonius Apotheke und Krankenhaus Maria-Hilf rund 50 Besucherinnen im Walter-Thiemann-Haus begrüßen konnte. Trotz eines vollen Terminkalenders kam auch Schirmherrin Bürgermeisterin Sonja Jürgens , die die Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Gronau, Edith Brefeld , freudig willkommen hieß.

„Mit 18 wird man im öffentlichen Leben volljährig. Mit dem Frauen-Power-Day zeigen der Kneipp-Verein und die Gleichstellungsstelle, dass dieser Tag aus dem Gesundheits- und Präventionsprogramm unserer Stadt nicht mehr wegzudenken ist. Gesundheit ist Herzensangelegenheit für unsere Stadt, in der wir wohnen, leben und arbeiten. Der heutige Tag lädt uns ein zu verstehen, dass Gesundheit Geschenk und Verpflichtung zugleich ist“, so Sonja Jürgens.

Nach dem gemeinsamen Kaffeetrinken erwartete die Besucherinnen ein bunt gespicktes Unterhaltungsprogramm mit sechs Workshops rund um das Herz. Diese reichten von meditativen Geschichten mit der Heilpraktikerin Annette Rüweling, dem Vortrag „Was das Herz begehrt“ von Apothekerin Doris Lienkamp über orientalischen Bauchtanz mit Barbara Köth Gahlen, Singen mit Charlotte Winkelhorst bis hin zu gezieltem Training zur Straffung des Bindegewebes mit Präventionsübungsleiterin Corinna Wellinghorst und einem Erste-Hilfe-Kurs mit Sascha Vocke vom DRK Gronau.

Um das „Herz“ ging es selbstverständlich auch im folgenden Vortrag des Chefarztes für Innere Medizin und Kardiologie des Stadtlohner Maria-Hilf-Krankenhauses, Dr. Alessandro Cuneo. In seiner Power-Point-Präsentation erläuterte er zunächst, wie man bei einer „Frau“ eine stabile Angina pectoris erkenne (an Schmerzen im linken Arm und in der linken Schulter sowie Übelkeit und Erbrechen), da bei Frauen eine andere Beschwerdesymptomatik vorliege als bei Männern. Danach ging er auf Risikofaktoren ein, die Herzinfarkte und Schlaganfälle begünstigten. „Dazu zählt das Rauchen ebenso, wie Bewegungsmangel, Zuckerkrankheit, Diäten oder zu hoher Blutdruck. Auch das Körpergewicht spielt eine wichtige Rolle, hat sich seit 1975 weltweit die Fettleibigkeit schließlich verdreifacht“, betonte der Kardiologe. Eine wirksame Vorbeugung müsse daher bei den Risikofaktoren ansetzen, damit mittelfristig mit Hilfe eine Änderung der Lebensgewohnheiten die Herz-Kreislauf-Sterblichkeit gesenkt werden kann.

Mit einem Glas Sekt und Herztönen von der „Tafelrunde“ klang der 18. Frauen-Power-Day schließlich aus.

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