Neues VHS-Programm vorgestellt
Bildung verbindet

Gronau -

Bildung verbindet – ein passendes Motto hat sich die Euregio-Volkshochschule für das Programmbroschüre des laufenden Halbjahrs ausgewählt. „Schließlich“, begründet Leiterin Helga Ausländer, „finden in den Kursen Menschen mit gleichen Interessen zusammen“.

Dienstag, 10.01.2017, 08:01 Uhr

Im EDV-Raum: die Mitarbeiterinnen der VHS,  Helga Ausländer, Birgit Strijewski, Claudia Wiegmink (hinten), Agnes Sandkamp und Dr. Anne Terglane-Fuhrer (vorn).
Im EDV-Raum: die Mitarbeiterinnen der VHS,  Helga Ausländer, Birgit Strijewski, Claudia Wiegmink (hinten), Agnes Sandkamp und Dr. Anne Terglane-Fuhrer (vorn). Foto: Martin Borck

Bildung verbindet – ein passendes Motto hat sich die Euregio-Volkshochschule für das Programmbroschüre des laufenden Halbjahrs ausgewählt. „Schließlich“, begründet Leiterin Helga Ausländer , „finden in den Kursen Menschen mit gleichen Interessen zusammen. Aber auch Menschen unterschiedlicher Generationen, weil sie das gleiche lernen wollen. Mal erfahren die Älteren etwas von Jüngeren – vor allem im EDV-Bereich –, mal profitieren jüngere Teilnehmer von der Erfahrung der älteren Kursleiter.“ Auch Kulturen werden durch und bei den Kursen der VHS miteinander verbunden. „Zum Beispiel bei der Weltreise durch Wohnzimmer.“

Dieses Angebot, bei denen die Teilnehmer zu Gast bei Neu-Bürgern sind, wurde in den vergangenen Monaten ausgezeichnet angenommen. „Die Gäste wurden reichlich bewirtet, Fotoalben wurden herumgereicht, und die Teilnehmer waren wirklich interessiert.“ Die Reihe wird fortgesetzt mit Besuchen bei Menschen, die aus Russland , der Türkei und Kurdistan stammen.

Das 140 Seiten starke Programmheft listet viele bewährte Kurse auf, die teils in Kooperation mit anderen Anbietern wie den Turnvereinen veranstaltet werden. Doch es gibt auch einige Neuerungen: den Kursus Büroorganisation um Beispiel, der sich speziell an Existenzgründer wendet. Oder im Bereich Psychologie das Thema Hochsensibilität. Ein Vortrag, ein Workshop und Erfahrungsaustausch werden geboten.

Der Bereich „Deutsch als Fremdsprache“ boomt, berichtet Dr. Anne Terglane-Fuhrer . Es können Kurse auf jeder Stufe angeboten werden. Im Fremdsprachenbereich kann nun auch Arabisch gelernt werden. „Der Kurs eignet sich zum Beispiel für Ehrenamtliche, die sich mit Flüchtlingen und Zuwanderern beschäftigen.“ Eine weitere Fremdsprache ist die Gebärdensprache, in die es ebenfalls eine Einführung geben wird.

Im Wirtschaftsleben werden andere Sprachkompetenzen erwartet als nur Small Talk. Entsprechende Kenntnisse werden sowohl auf Niederländisch als auch Englisch vermittelt. „Übrigens: Wir können zu diesen und anderen Bereichen auch spezielle Firmenkurse organisieren“, sagt Ausländer.

Auch bei den Kursen selbst erweist sich die Weiterbildungseinrichtung als flexibel: „Es besteht die Möglichkeit, in Kurse hineinzuschnuppern oder auch zu wechseln, wenn sich herausstellt, dass zum Beispiel bei Sprachkursen das Niveau nicht passt. Die Teilnehmer sollen sich schließlich in ihrem Umfeld wohlfühlen.“

Was gibt es noch in dem prallvollen Angebot? Ausflüge, die die Teilnehmer ins niederländische Kampen und zum Theater sowie zur Skulpturenausstellung in Münster führen. „Letzteres wird ein Komplettangebot mit Fahrt, Führung und Leihfahrrädern“, sagt Terglane-Fuhrer.“

Das alles ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem gesamten Weiterbildungsprogramm. Als Auftaktveranstaltung zur Semestereröffnung findet ein Vortrag mit Dipl.-Pädagogen Detlef Träbert statt. Er referiert am 26. Januar ab 19.30 im Walter-Thieman-Haus zum Thema „Kinder heute: Generation Stress“.

Die Programmbroschüren liegen an zahlreichen Stellen aus.

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