Schneiden, schminken, strahlen
Wiebke Feckler nahm am Umstyling-Aktion der WN teil

Gronau-Epe -

Dienstagabend, 19.15 Uhr. „Super, ich bin rundum begeistert“, beteuert Wiebke Feckler und strahlt mit den Scheinwerfern im Fotostudio von Anne Brand um die Wette. Gut vier Stunden lang hat die gebürtige Gronauerin geduldig viele Prozeduren über sich ergehen lassen, und das Ergebnis ist überwältigend.

Samstag, 26.11.2011, 13:11 Uhr

Wer sich für ein Haar-Styling bewirbt, möchte an seinem Typ arbeiten und sehen, wie sich das Aussehen durch eine andere Frisur verändert – wenn vielleicht auch nur für kurze Zeit. So war es auch bei Wiebke Feckler, die sich bereits im Frühjahr bei der Vorher-Nachher-Aktion der Westfälischen Nachrichten beworben hatte. „Mir war rein zufällig die Anzeige in unserer Tageszeitung ins Auge gefallen. Warum nicht einmal etwas ändern, dachte ich mir und habe mich spontan beworben“, erzählt die 18-Jährige, die von ihrem Gewinn während ihres Ägyptenurlaubes erfuhr. „Ich habe mich riesig gefreut, da ich ohnehin vorhatte, meinen Haaren einmal einen anderen Touch zu geben. Diesen Wunsch konnte ich mir jetzt sogar mit professioneller Unterstützung erfüllen.“

In einem kurzen Vorgespräch legt Wiebke Feckler Friseurin Antonia Beuschold vom Friseursalon Joachim Jansen ihre Vorstellungen dar. „An meiner Haarlänge wollte ich auf keinen Fall etwas ändern, wohl aber an der Farbe und am Schnitt“, so Wiebke Feckler, die ihre gepflegte, knapp 50 Zentimeter lange Haarpracht bislang schlicht und glatt trug.

Direkt nach der BWL-Klausur, die die Auszubildende zur medizinischen Fachangestellten an der Berufsschule in Ahaus am Dienstag noch zu absolvieren hatte, geht es um 14.20 Uhr zum Fotoshooting bei Anne Brand , die in ihrem Studio am Königsweg den Vorher-Zustand festhalten soll. „Ich wähle einen hellen Hintergrund, auf dem sich deine Kleidung gut abhebt“, erklärt die Fotografin und steigt auf ihre Trittleiter, um die ersten Fotos aus der Vogelperspektive zu schießen. „Schön so bleiben und weiter lächeln!“, lautet ihre Anweisung. Klack, klack, klack – das Blitzlichtgewitter erlischt, und schon sind alle „Beweisfotos“ im Kasten.

Weiter geht’s zum Friseursalon Jansen in Epe , in dem nun das Umstyling auf dem Programm steht. Von Nervosität ist bei Wiebke Feckler nichts zu spüren, weiß sie sich bei Antonia Beuschold, die seit drei Jahren in diesem Friseursalon beschäftigt ist, in guten Händen. Als Erstes erfolgt die Tönung. „Wir haben uns für einen mittelbraunen Farbton entschieden, den die dunkelblonden Haare gewiss gut annehmen“, erläutert Antonia Beuschold. Anschließend werden die langen schweren Haare in einen fedrigen Stufenhaarschnitt verwandelt. Schnipp, schnapp und unzählige Haarbüschel fallen zu Boden. „Damit die Haare noch pfiffiger wirken, drehe ich mit dem Glätteisen ein paar Locken hinein. Ein wenig Haarspray verschafft dem Lockentraum zudem mehr Halt“, verspricht die Friseurin.

Zum Schluss verleiht die selbstständige Kosmetikerin im Friseurteam Jansen (Epe), Beate Bertels, der Gronauerin noch das passende Make-up. „Da die hellen Augenbrauen nicht mehr zur Haarfarbe passen, muss ich sie dunkler färben. Die Augenpartie ist nun einmal das A und O, und somit die halbe Miete für das richtige Erscheinungsbild“, weiß die Kosmetikerin aus langjähriger Erfahrung.

Mit neuer, welliger Frisur und (für die Foto-Session) tadellos (matt) geschminkt kehrt Wiebke Feckler gegen 18 Uhr zurück zum Fotostudio. „Wow, da hat sich aber einiges verändert“, zeigt sich Anne Brand beeindruckt. Aus allen Richtungen und mit unterschiedlichen Lichteffekten nimmt die Eperanerin ihr Modell mithilfe ihrer Profi-Kamera ins Visier. „Man kommt sich erst einmal komisch vor, wenn man so im Rampenlicht steht, oder? Aber Strahlen kannst du bei dieser tollen Frisur ja wirklich gut“, meint Anne Brand und drückt ein ums andere Mal auf den Auslöser. Weinrote Tapete, ein graues Gittertor und eine weiße Leinwand wechseln sich als Hintergrund ab. Zwischendurch Garderobenwechsel und weiter geht’s: „Und lächeln!“ Zum Abschluss der Fotoserie bringt die Fotografin mithilfe eines Ventilators auch noch richtig Schwung in die Frisur, um natürliche und bewegte Motive zu erhalten.

Wiebke Feckler ist zufrieden: „Sowohl von meiner Familie und meinem Freund als auch von meinen Arbeitskolleginnen habe ich nur positive Reaktionen erhalten. Der Mut zum Umstyling hat sich gelohnt. Ich würde die Aktion jederzeit wiederholen.“

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