Versammlung des Hegerings
Jäger blicken auf Schweinepest

Alstätte -

Die Afrikanische Schweinepest war ein beherrschendes Thema bei der Jahreshauptversammlung und Trophäenschau des Hegerings Alstätte-Ottenstein-Wessum-Graes (AOWG).

Donnerstag, 22.03.2018, 06:03 Uhr

Die anwesenden Geehrten und Medaillenempfänger stellten sich mit den Hegerings-Vorsitzenden zu einem Erinnerungsfoto auf: (v.l.) Thomas Pesenacker (Zweiter Vorsitzender), Wilhelm Herbers, Anette Dennemann, Hubert Rotering, Gerd Abbing, Hubert Schulze Kappelhoff, Manfred Gevers (Erster Vorsitzender) und Heinrich Herker-Orthaus . Foto: Hegering AOWG

Referent Dr. Albert Groeneveld erläuterte, dass es bei einem Ausbruch in Deutschland eine neue Verordnung gebe, um Puffer- und Sperrzonen für Wild- und Hausschweine festzulegen. In Tschechien war ein infiziertes Gebiet eingezäunt und darin radikal gegen Wildschweine vorgegangen worden. In Deutschland sei das wegen der Gesetzeslage hingegen nicht denkbar. Es sei nunmehr wichtig, dass die Jäger aufmerksam seien.

Hegeringsleiter Manfred Gevers informierte die Jägerinnen und Jäger zudem über die Allgemeinverfügung zur Aufhebung der Schonzeit und Reduzierung der erhöhten Schwarzwildbestände. Gevers betonte, dass er mit der Gesetzeslage nicht ganz glücklich sei, insbesondere mit Blick auf die Bejagung der führenden Bachen mit gestreiften Frischlingen unter etwa 25 Kilogramm: „Aber im Moment ist daran ja nicht zu ändern“, sagte Gevers. „Es liegt an uns selbst, wie wir die Schwarzkittel bejagen.“

Die besten Gehörne

Von den 55 vorgezeigten Böcken sind 23 Böcke in der Bewertung der Klasse 1 vorgezeigt worden, sie sind also über vier Jahre alt. Kreisjagdberater Rudolf Enning-Harmann, der zuvor mit Herbert Honekamp die Gehörne bewertet hatte, freute sich über die gute Beteiligung und die starken Trophäen und überreichte die Medaillen für die besten Gehörne:

Der erste Platz ging an Hubert Schulze Kappelhoff aus dem Revier Wessum vier (383 Gramm, vier Jahre), der zweite an Franz Hinkers aus dem Revier Wessum zwei (335 Gramm, fünf Jahre) und Rang drei an Wilhelm Herbers aus dem Revier Wessum drei (307 Gramm, fünf Jahre).

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Nach der Streckenmitteilung 2016/2017 appellierte Gevers zudem an alle Eigenjagdbesitzer und Jagdpächter, auch den Jungjägern eine Chance auf eine Jagdmöglichkeit zu bieten.

Zudem gaben die Obmänner- und Obfrauen einige Termine bekannt. Das Schrot- und Kugelschießen auf dem Schießstand Flamschen in Coesfeld findet am 11. August (Samstag) statt, die Jungjäger planen eine Fahrt zum Parcours-Schießstand nach Buke. Hier hofft Obmann Benedikt Fleer noch auf weitere Anmeldungen.

Zudem ehrte der Zweite Vorsitzende Thomas Pesenacker langjährige Mitglieder. Schon stolze 65 Jahre dabei ist August Schulze Iking, auf ein halbes Jahrhundert Mitgliedschaft blicken Josef Herdering, Heinrich Herker-Orthaus und Hubert Rotering. Für 40 Jahre ehrte der Zweite Vorsitzende Gerd Abbing und Josef Herbers, für 25 Jahre Mitgliedschaft Anette Dennemann und Werner Terhürne.

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