Lebenszufriedenheit
Westfalen landen beim „Glücksatlas“ ganz weit hinten

Münster -

Zufrieden mit Job und Einkommen, bestens aufgehoben in der Wohnung und obendrein gesund - viele Kölner schauen mit einem breiten Grinsen in die Zukunft. Die Westfalen landen beim alljährlich erhobenen „Glücksatlas“ dagegen auf einem hinteren Platz.

Donnerstag, 11.10.2018, 22:23 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 11.10.2018, 22:08 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 11.10.2018, 22:23 Uhr

Rheinländer im Köln-Bonner Raum zählen zu den glücklichsten Menschen Deutschlands, deutlich vor den Düsseldorfern – und ganz weit vor den Westfalen. Die landen beim „Glücksatlas“, den der Sozialökonom Bernd Raffelhüschen alljährlich im Auftrag der Deutschen Post herausgibt, auf einem der hintersten Ränge. Zu der am Donnerstag veröffentlichten Studie wurden mehr als 5000 Menschen nach ihrer Lebenszufriedenheit befragt und zusätzlich offizielle Statistikdaten ausgewertet.

Schlusslicht in ganz Westdeutschland ist bei der Zufriedenheit der Bürger Westfalens, das in der Einteilung der Studie auch Teile des Ruhrgebiets umfasst. Mit 7,13 Punkten liegt die Region laut Studie auf Platz 13 von 19 – trotz überdurchschnittlich hoher Haushaltseinkommen und günstiger Wohnkosten. Die „regionale Attraktivität“ sei gering, heißt es in der Studie pauschal – auch wenn viele Westfalen das anders sehen dürften.

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