Britische Fliegerbombe entschärft
Bahnlinie zeitweise gesperrt

Lüdinghausen -

Eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärften am Mittwochnachmittag die Feuerwerker Uwe Pawlowski und Horst Schöwe vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe. Gefunden wurde sie in einem Acker nahe der Bahnlinie zwischen Lüdinghausen und Dülmen.

Mittwoch, 21.03.2018, 17:03 Uhr

Routiniert gingen die Feuerwerker vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Westfalen-Lippe am Mittwoch zu Werke. Sie entschärften auf einem Acker nahe der Bahnlinie Dortmund - Gronau eine britische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Der Zugverkehr wurde währenddessen unterbrochen. Foto: wer

Da machte sich die über 25-jährige Berufserfahrung von Uwe Pawlowski und Horst Schöwe bemerkbar. Schneller als erwartet hatten die beiden Feuerwerker des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Westfalen-Lippe am Mittwochnachmittag die Fliegerbombe auf dem Acker nahe von Bahnlinie und Biologischem Zentrum entschärft. Der 125 Kilogramm schwere Sprengsatz stammt aus dem Zweiten Weltkrieg und sollte damals – abgeworfen von einem britischen Flugzeug – vermutlich die nahe Eisenbahnbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal treffen.

Viel Handarbeit nötig

Entdeckt wurde die Bombe bei Luftaufnahmen, erklärte Michael Drees vom städtischen Ordnungsamt, der während der Entschärfung ebenso wie die Polizei vor Ort war. Die Ackerfläche soll, wenn denn dann eine neue Querung für die Bahn über den Kanal gebaut wird, als Lagerfläche für die Baustelle genutzt werden. Daher wurde sie zuvor auf ebenjene Rückstände des Krieges untersucht.

Die Bombe, so Schöwe, sei mit einem empfindlichen Aufschlagzünder versehen gewesen. Auf dem Zünder, stellte er später fest, war das Datum September 1941 aufgedruckt. „Viel Handarbeit“ sei zur Unschädlichmachung nötig gewesen, erklärte er.

Während der Entschärfung durch die beiden Experten war der Zugverkehr zwischen Lüdinghausen und Dülmen unterbrochen. Auch Bewohner zweier naher Höfe waren aufgefordert worden, ihre Häuser nicht zu verlassen. Das Biologische Zen­trum lag allerdings außerhalb des Gefahrenkreises, sagte Drees.

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