Gewerbeverein lädt zur Sommeraktion mit Ziegenbausätzen ein
Wer hat „Bock auf Wolbeck“?

Münster-Wolbeck -

Der „Boxenstopp“ des Gewerbevereins im Jahr 2017 war ein großer Erfolg. Genauso wie der „Banküber(f)all“ zwei Jahre vorher. „Beide Male mussten die Wolbecker kreativ werden“, sagt Ralph Koschek schmunzelnd. Und beide Male verzierten am Schluss zahlreiche fantasievoll gestaltete Kästen beziehungsweise Sitzgelegenheiten den Ortskern. Jetzt verriet der Vorsitzende des örtlichen Gewerbevereins gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Heike Schapmann, welchen „Coup“ sich der Vorstand diesmal ausgedacht hat: „In diesem Jahr soll es einen „Ziegenüber(f)all“ geben, so Koschek. Untertitel: „Bock auf Wolbeck“.

Montag, 20.05.2019, 00:00 Uhr
Ralph Koschek und Heike Schapmann zeigen den Prototyp des Ziegen-Bausatzes. Originell verziert sollen die kompakten Holz-Tiere im Sommer den Wolbecker Ortskern zieren. Die schwarze Sitzbank ist übrigens noch ein Überbleibsel der Gewebevereins-Aktion von 2015. Foto: isa

Wie bei den vergangenen Aktionen können auch diesmal wieder interessierte Gewerbetreibende, aber auch Vereine, Parteien oder Nachbarschaften einen vorbereiteten Bausatz erwerben und diesen zusammensetzen. Dann werde er nach Lust und Laune verziert und im öffentlichen Raum ausgestellt. Stefan Telges hat die Bausätze entworfen, und er wird sie in der gewünschten Anzahl herstellen.

„Eine Ziege als Objekt war schon lange unser Traum“, erklärt Koschek . Schließlich ist der kleine Vierbeiner das unbestrittene Wappentier des Wigbold, er gibt der Karnevalsgesellschaft ZiBoMo (Ziegenbocksmontag) den Namen und ist als Bronzeskulptur auf dem Marktplatz zu finden. Man könne das Objekt bekleben, bepflanzen, befüllen oder als Sitzgelegenheit nutzen, erläutert Koschek. „Die Holzziegen sind klein und kompakt, der Gestaltung sind kaum Grenzen gesetzt“, fügt Koschek hinzu. Bedingungen seien lediglich, dass das Tier als solches erkennbar bleiben und wegen der Sicherheit standfest sein müsse.

Der Hintergrund der Aktion liegt auf der Hand: Gewerbetreibende können die Holzziegen als Publikumsmagnet nutzen. „Wir rechnen damit, dass viele Neubürger, aber auch Alteingesessene beim „Ziegenbummel“ den einen oder anderen Laden, Handwerker oder Dienstleister entdecken, der ihnen bis dahin unbekannt war“, so Koschek. Aber auch Vereine und weitere Gruppen können auf sich aufmerksam machen oder einfach nur zur Verschönerung des Ortsbildes beitragen.

Sobald Anzahl und Standorte der Objekte feststehen, wird der Gewerbeverein einen Lageplan erstellen. Mit diesem kann man sich dann auf den Weg machen. „Beim Ziegensuchen werden die Wolbecker ganz neue Strecken und Perspektiven entdecken und sicher auch miteinander ins Gespräch kommen“, hofft Koschek. Mit dem Ziegenüber(f)all reagiert der Gewerbeverein ein weiteres Mal darauf, dass „die Zeit der großen Gewerbeschauen vorbei ist“, so Koschek. Gefragt seien statt dessen kleinere, originelle Aktionen. Das gelte sowohl für Gewerbetreibende als auch für Kunden. So soll es bis auf Weiteres alle zwei Jahre ein ähnliches Kreativprojekt geben, das sich jeweils mit dem – ebenfalls sehr beliebten – Asphaltfrühstück abwechselt.

Jeder, der sich am Ziegenüber(f)all beteiligen will, kann sich bis Ende Mai beim Gewerbeverein informieren und anmelden. Der Bausatz, der etwas über 50 Euro kosten soll, kann dann in der Gärtnerei Schapmann abgeholt werden. Dort werden auch wieder Workshops zum Zusammensetzen der Holzobjekte angeboten. Die Ziegen sollen vom 6. Juli bis zum 23. November im Ort zu bewundern sein.

Infos zum Ziegenüber(f)all gibt es im Büro des Gewerbevereins Wolbeck im „Kleinen Bilderladen“, unter ✆ 025 06/8 59 36 oder im Internet.

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