Petra Hensel-Stolz neue Vorsitzende der Wolbecker CDU
Umbruch bei der Ortsunion

Münster-Wolbeck -

Personell hat sich die Ortsunion Wolbeck am Mittwoch auf ihrer Mitgliederversammlung bereits erneuert, ein verändertes Programm ist angekündigt.

Donnerstag, 21.03.2019, 21:00 Uhr aktualisiert: 25.03.2019, 17:08 Uhr
Neues Team und bald ein neues Programm? Josef Schwegmann (v. l.), Oscar Lass, Maike Rußwurm, Dr. Martin Dreyer, Petra Hensel-Stolz, Horst-Karl Beitelhoff, Professor Hein Hoebink, Dietmar Tepper. Foto: anh

Ein Umbruch bei der Ortsunion Wolbeck? Personell hat sie sich am Mittwoch auf der Mitgliederversammlung bereits erneuert, ein verändertes Programm ist angekündigt.

Die neue Vorsitzende der CDU Wolbeck heißt Petra Hensel-Stolz . Dietmar Tepper trat nicht erneut an. Er ist nun Beisitzer zusammen mit Maike Rußwurm, Josef Schwegmann und Horst Karl Beitelhoff. Stellvertretende Vorsitzende sind Dr. Martin Dreyer und Oscar Lass – beide hatten sich wechselseitig vorgeschlagen.

Dreyer, Wolbecker seit 2013, bekannte sich zum Programm von Hensel-Stolz. Er will besonders „die Positionierung in der Öffentlichkeit stärken“. In das neue Amt des Mitglieds-Beauftragten wählten die zwölf Wahlberechtigten – in Abwesenheit – Martin Peitzmeier, zum Schriftführer Prof. Hein Hoebink.

Neues gab es von der Reaktivierung der WLE. Bekannt ist, dass sie ab 2023 oder 2024 fährt. Ratsherr Horst-Karl Beitelhoff geht davon aus, dass sich das Busangebot günstig entwickeln werde. Das betrifft die Taktung der Linien 8,22 und 32, die ihren 20 Minutentakt behalten sollen. Eine zusätzliche Bushaltestelle werde es an dem zu bauenden Bahnhof für die WLE in Wolbeck geben.

Einig war man sich darüber, dass in der „wachsenden Stadt“ eine Option wie die WLE genutzt werden müsse. Zusätzliche Bedeutung erhalte sie während des Baus der neuen Brücke über den Dortmund-Ems-Kanal an der Wolbecker Straße. Die Antriebstechnik, so Beitelhoff, werde wohl früher von Diesel auf Elektro umgestellt als erwartet. Weiter hieß es, schon der Dieselbetrieb sei für die Umwelt günstiger als die entsprechende Pkw-Mobilität.

Wolbeck wachse weiter, bei Wohngebieten, Kitas und im Grundschul-Angebot. Bei der Infrastruktur, so Beitelhoff, sei das Angebot von Raiffeisen an der Hiltruper Straße wichtig. Richtig sei es gewesen, die Flächen zwischen der Hiltruper Straße und der Bezirkssportanlage freizuhalten für Infrastruktur.

Die meisten Kandidaten stellten sich kurz vor, auch das wäre für Gäste interessant gewesen. Aber nur zwölf Wahlberechtigte waren gekommen, dazu Heinz-Georg Buddenbäumer als Versammlungsleiter.

Programmatisch will Hensel-Stolz sagen, „wofür man steht“, „zusammen mit meinem Team“. Dazu gehöre auch der Bezug zu den Ebenen Land, Bund, Europa und Region. „Ich will mit neuen Formaten mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen“, so die neue Vorsitzende. Das könne auch digital geschehen. Öffentlichkeitsarbeit und die Vernetzung mit Akteuren in Wolbeck seien wichtig.

Unzufriedenheit mit der Stadtverwaltung ist nichts Neues, das wurde auch deutlich, als der für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CDU geehrte Rolf Linnemann in die 1970er Jahre zurückblickte. Einst war es eine Bürgerhalle, heute ist es die Beleuchtung des Angel-Seitenweges. Man fühle sich doch ausgebremst.

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