Situation im alten Gewerbegebiet rückt das neue wieder ins Blickfeld
Spatenstich auf letztem Grundstück

Münster-Wolbeck -

Es war schon ein erster Spatenstich von besonderer Art. Nicht nur, weil er kam, als schon die Bagger Einzug gehalten hatten. Sondern auch, weil die Ansiedlung des Bäckerei- und Gastronomiebetriebes von Andreas Frede an der Münsterstraße direkt am Kreisverkehr am Classical Service Center den alten Teil des Gewerbegebietes in Wolbecks Norden endgültig „dicht gemacht habe“, wie Dr. Thomas Robbers, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Münster, betonte.

Freitag, 09.11.2018, 17:52 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 06:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.11.2018, 17:52 Uhr
Zum Spaten griffen (v.l.): Dr. Thomas Robbers (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung Münster), Peter Pescher (Geschäftsführer Firma „Dietrich-Fertigbau“), Bauherr und Investor Andreas Frede, Dieter Schewetzky (Wirtschaftsförderung Münster), Rechtsanwalt Andreas Wilken und Martin Lauhoff (Volksbank Amelsbüren). Foto: na

Er, wie auch zahlreiche andere Mitstreiter, die Andreas Fredes Vorhaben als Baufirma oder als Bank begleitet haben oder noch begleiten, waren gekommen, nicht nur, um den Spaten in die Hand zu nehmen, sondern auch dem Unternehmer Glück zu wünschen. Der sei sehr mutig , wie Robbers ausdrücklich betonte. Frede habe einen Schritt gewagt, der schon einige Risikobereitschaft erfordere. Allerdings könne er nach wie vor bescheinigen, dass die Lage mit Blick auf das direkt gegenüberliegende Classical Service Center ausgesprochen „super“ sei.

Und es war letztendlich auch die Lage, die Frede ermutigt hatte, noch einmal einen großen Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Frede, der, wie er sagt, eigentlich nie selbst bauen wollte, hatte bis 1999 als Bäckermeister ein Geschäft an der Hamburger Straße in Münster und war danach in Hiltrup ansässig geworden, und vertrieb seine Bachwaren über zwei Filialen sowie auf Wochenmärkten.

Ist nun das alte Baugebiet endgültig ausverkauft, übertreffen die noch freien Baugrundstücke auf der gegenüberliegenden Straßenseite im neuen Gewerbegebiet bei weitem die bebauten. Was unter anderem schon einige Lokalpolitiker auf den Plan gerufen hat.

Für Robbers bestehe kein Grund zu großer Sorge. Allerdings sei das neue Gewerbegebiet Nord für einen Stadtteil doch sehr groß, noch dazu der ursprüngliche Gedanke gewesen sei, hier den Betrieben aus dem Ort die Möglichkeit einer Neuansiedlung zu bieten und damit die Gewerbefläche auch zu füllen.

Robbers ist sich jedoch ziemlich sicher, dass aus Wolbecks Wirtschaft heraus sich dies nicht realisieren lasse. „Wir setzen auf mehr Fredes“, erklärt er mit Blick darauf, dass Frede, wenn auch aus dem nicht allzu weit entfernten Hiltrup, eben kein heimischer Betrieb sei.

Vielleicht mache das ja doch ein wenig Schule, so Robbers, so dass, wie in den Stadtteilen Roxel und Nienberge bereits geschehen, auch in Wolbeck das Gewerbegebiet komplett sein könnte. Wenn dies wohl auch nicht in allzu naher Zukunft geschehen könnte.

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