Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Wolbecker Gymnasiums
Mit viel Freude an der Recherche

Münster-Wolbeck -

Die Idee zu der CD ist bereits vor zwei Jahren entstanden, bei den Überlegungen, auf welche Weise, das 50-jährige Jubiläum, das das Gymnasium Wolbeck in diesem Jahr feiert, entsprechend zu würdigen sei. Jetzt steht die CD ab dem 6. Juli zum Verkauf bereit.

Donnerstag, 28.06.2018, 07:00 Uhr

Ab dem 6. Juli steht die CD zum 50-jährigen Bestehen des Wolbecker Gymnasiums zum Verkauf, sehr zur Freude von den Sprecherinnen Elia Wagner (l.), Cara Altgott (r.) und Hanna Borgmann. Auch der Leiter der Hörspiel-AG, Oliver Geister, zeigt sich zufrieden. Foto: na

Die Idee zu der CD ist bereits vor zwei Jahren entstanden, bei den Überlegungen, auf welche Weise, das 50-jährige Jubiläum, das das Gymnasium Wolbeck in diesem Jahr feiert, entsprechend zu würdigen sei. Um Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Gymnasiums Wolbeck sollte sich der Inhalt drehen. Jetzt steht die CD ab dem 6. Juli zum Verkauf bereit.

„Es war ein nicht wenig aufwendiges Unterfangen“, sagt Musik- und Pädagogiklehrer Oliver Geister ein wenig schmunzelnd, der die Hörspiel AG des Gymnasium betreut. Entstanden sind 18 verschiedene Teilstücke, bestehend aus Interviews mit ehemaligen Lehrern, mit Schulleiterin Edith Verweyen-Hackmann – und aus musikalischen Einspielungen.

Ein Highlight darunter ist sicher die „Orchestermusik“. Mehr oder weniger zufällig, wie er sagt, war Geister in der Musiksammlung der Schule eine Schallplatte in die Hände gefallen, auf der sowohl das Orchester als auch der Chor der Schule in einer Aufnahme aus dem Jahr 1979 zu hören ist. Sowohl im Drostenhof als auch in der St.-Bernhard-Kirche habe es Konzerte auf recht hohem Niveau gegeben, erklärt Geister. Viel Recherche in verschiedenen Archiven sei notwendig gewesen und die Chroniken zum zehnjährigen und 25-jährigen Bestehen mussten ausgewertet werden. Keine geringe Anforderung an die Schülerinnen und Schüler der Hörspiel-AG, die vornehmlich die Klassen fünf, sechs und sieben besuchen. Bravourös bewältigt haben auch Cara Altgott, Hanna Borgmann, Dominik Möllers, Lina Reincke und Elia Wagner ihre äußerst wichtige Aufgabe als Sprecher, als Moderatoren.

In einem Gespräch zu den Anfängen der Schule wurde die damalige Lehrerin Imke Kindermann mit den Vorstellungen konfrontiert, wie sich Fünftklässler die Schule vor 50 Jahren vorgestellt haben. „Nein, die Mädchen mussten keine Röcke tragen“, reagierte sie dabei auf eine dementsprechende Frage.

Im Interview mit Helmut Tonsdorf drehte sich dann alles um die allseits bekannte Bezeichnung der Schule als „Rostlaube“. „Die Außenfassade war damals das Problem“, sagt er und erinnert sich, dass der Stahl tatsächlich bis zur Durchlässigkeit verrostet sei.

Die Musik, speziell die von Schülern, stand im Mittelpunkt des Gesprächs mit Wilderich Daniel. Der ehemalige Lehrer hatte mit der Gründung der ersten Schulband den Grundstein dafür gelegt, dass über viele Jahre ausgesprochen gute Schulbands ein kleines Markenzeichen des Gymnasiums war.

Beim Blick in die Zukunft war sich Edith Verweyen- Hackmann sicher, dass es viele Veränderungen in der Schullandschaft geben werde. Für ihre eigene Schule sieht sie eine große Herausforderung darin, Migration und Integration mehr zu fördern und auch zu leben.

Aus allerlei Bausteinen haben die Schüler, natürlich nicht ohne die wesentliche Unterstützung Geisters und auch des Fördervereins, selbst einen eigenen Beitrag zum Schuljubiläum geleistet. Denn es sollte, so auch der Grundgedanke Geisters, ein Schülerprojekt sein.

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