Märchenabend
Peeriefool und Rumpelstilzchen

Münster-Wolbeck -

Ein keltischer Märchen- und Liederabend stieß in der Buchhandlung „Buchfink“ auf große Resonanz.

Sonntag, 11.02.2018, 20:02 Uhr

Ein kleines und gewieftes Persönchen ist der Leprechaun, der gern Menschen hereinlegt: Es lasen und spielten Manuela und Denis Brandt sowie Dr. Oliver Geister.
Ein kleines und gewieftes Persönchen ist der Leprechaun, der gern Menschen hereinlegt: Es lasen und spielten Manuela und Denis Brandt sowie Dr. Oliver Geister. Foto: Andreas Hasenkamp

Gold hat die Sagengestalt des Leprechaun, gern legt er gierige Menschen herein: Beim Keltischen Märchen- und Liederabend in der Buchhandlung „Buchfink“ las Manuela Brandt auch das Märchen „Das Feld mit den Hagebuchen“.

Thomas Crofton Croker heißt sein Autor, übersetzt hat es Wilhelm Grimm. Dr. Oliver Geister zeigte nebenbei einige Entstehungslinien der Märchen und ihrer Übersetzung und Verbreitung auf, griff selbst zur Gitarre und sang. Hauptsächlich als Musiker war Denis Brandt dabei, mit Violine und Gitarre.

So rahmten Auszüge aus dem „Kerfunken Jig“ die Geschichten ein, darunter Crokers „Die Frau von Gollerus“. Eine unerwartete Liebe von Mensch und Fisch-Frau, eine besonders glückliche und schließlich doch traurig endende Beziehung – die Ideen sind erstaunlich, die Mühen der Sammler um so wichtiger. Kinder brauchen Märchen, so die Buchhändlerin Regina Hermsen, „aber wir Erwachsenen brauchen auch Märchen“.

Der Raum war so voll wie es nur ging. Immer wieder Musik: Marino Waltz, Sally Gardens, Lucy Farr werden gespielt und besungen. Irland und die Kelten in Frankreich – Geister zeigt ein Bild der Comic-Figur Asterix – waren die Quellen des Abends. Der Peeriefool stellte sich vor, eine schottisch Variante von Rumpelstilzchen, die Zauberharfe aus Wales, und aus der Welt der Sinti- und Roma-Märchen kam „Das Geschenk der Matuya“. „Molly Malone“ ist für Dublin ein Kult-Lied – auch das gab es zu hören, und manche sang mit.

Zur Pause gab Brandt ein irisches Solo. Ein Wiederhören mit Denis Brandt gibt es am 17. März. in der „Kiepe“: Dort entführt der Folk-Entertainer mit Ulli Menke auf die grünen Wiesen Irlands, mit Geige, Gitarre Banjo und Mandoline.

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