Jetzt beginnt der Bau des Kreisverkehrs
Ein Verbotsschild weniger

Münster-Wolbeck -

Die Franz-von-Waldeck-Straße wieder für beide Fahrtrichtungen frei, der Marktplatz steht kurz vor der Fertigstellung.

Donnerstag, 14.12.2017, 21:12 Uhr

Freie Fahrt in und aus der Franz-von-Waldeck-Straße: Die Einbahnstraßen-Regelung wurde jetzt aufgehoben.
Freie Fahrt in und aus der Franz-von-Waldeck-Straße: Die Einbahnstraßen-Regelung wurde jetzt aufgehoben. Foto: na

Es kommt Bewegung in den Verbotsschilderwald auf der Großbaustelle rund um den Wolbecker Marktplatz. Sicher zur Freude aller Verkehrsteilnehmer ist die Franz-von-Waldeck-Straße keine Einbahnstraße in Richtung Markt mehr, sondern in beiden Fahrtrichtungen wieder befahrbar. Die erforderlichen Überlegungen, mit welchen natürlich immer noch bestehenden Umleitungen man am besten von Wolbecks Norden in Wolbecks Süden gelangt, sind insbesondere für die Autofahrer ein wenig einfacher geworden.

Nachdem der Marktplatz über Monate einer fast komplett ausgehobenen Baugrube glich, hat er in den vergangenen Tagen wieder „marktähnliche Züge“ angenommen. Die Pflasterarbeiten haben enorme Fortschritte gemacht. „Der Marktplatz wird früher fertig als geplant“, konnte denn auch Mathias Kümper , Mitarbeiter bei den Stadtwerken Münster auf der Sitzung der Bezirksvertretung Münster-Südost bekannt geben. So werde der Wochenmarkt bereits ab dem 8. Januar 2018 wieder auf seinen angestammten Platz zurückkehren können, statt erst im Mai, erklärte Mathias Kümper.

Nachdem die Versorgungsleitungen jetzt verlegt sind, wird der nächste Komplex in Angriff genommen: der Bau des Kreisverkehrs. Es stehe nach wie vor die vorgesehene Bauzeit, so Kümper. Im Februar 2019 soll die Baumaßnahme abgeschlossen sein.

Es ist kaum noch vorstellbar, aber es ist tatsächlich noch Platz für eine weitere Baustelle im Bereich des Marktplatzes: An der Ecke Hiltruper Straße/Am Steintor soll in absehbarer Zeit ein Gebäude komplett abgerissen werden. Eine komplette Sperrung in diesem Bereich ist nicht auszuschließen. Für die mit Umsatzeinbußen geschlagenen Gewerbetreibenden setzte sich Bezirksvertreter Oscar Lass (CDU) noch einmal nachdrücklich ein. Kommunikation von Seiten der Verwaltung hätten in jüngster Zeit gar nicht mehr stattgefunden, monierte er in der BV-Sitzung.

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