Großes Winterfest der Bruderschaft Achatius-Nikolai mit Nikolaus und Knecht Ruprecht
Auch die Rute kam zum Einsatz

Münster-Wolbeck -

Voll war’s beim Winterfest der Bruderschaft Achatius-Nikolai Wolbeck in der Gaststätte Sültemeyer. Die Veranstaltung sei ganz und gar eine Leistung der jüngeren Brüder, der Nikolai, betonte der 1. Scheffer der Bruderschaft, Georg Markfort, und dankte ihnen.

Sonntag, 10.12.2017, 00:12 Uhr

Tobias Hülsmann und Scheffer Georg Markfort begrüßten den Nikolaus mit seinen Begleitern und die vielen Gäste der Bruderschaft.
Tobias Hülsmann und Scheffer Georg Markfort begrüßten den Nikolaus mit seinen Begleitern und die vielen Gäste der Bruderschaft. Foto: anh

Ein DJ und eine Cocktail-Bar gehörten zum Rahmen des Festes zu Ehren des Patrons der seit 2013 mit der Achatius- vereinigten Nikolai-Bruderschaft. Ein blendend weißer Engel kam herein, Knecht Ruprecht mit einem Knüppel, und der Nikolaus. Für die drei erscholl das Nikolaus-Lied. Dem Nikolaus hatte offensichtlich die Katergemeinde eine Rede mit ihren Erkenntnissen und Einblicken aus dem Feier-Leben des letzten Jahres untergeschoben, entsprechend deftig und humorig ging es zu in der Rede, die bestens ankam.

Jungschützen-Königin Tessa Hamsen sah sich beschenkt, sie hatte es auf sich genommen, an die Seite des Jungschützen-Königs Henrik Runtenberg zu treten. Einige Brüder-Hinterteile bekamen den Knüppel zu spüren, aber Knecht Ruprecht zählte immer nur bis drei, warum auch immer. . .

Unermüdlich zogen Henrik Runtenberg und Lukas Aertker beim „Schinkenschätzen“ mit den zwei gestifteten Schinken durch die Reihen, Brüder und Schwestern wogen mit konzentrierter Miene die Schinken, räsonierten über Vergleiche mit einer Gans, und ließen sich letztlich festlegen.

Eine Sängerin schätzte den Schweineschinken auf 4,75 Kilogramm ein Motoren-Spezi auf 4,9 Kilogramm. Der Spitzen-Schätzwert lag bei 13 Kilo. Tatsächlich wog der Schinken 6420 Gramm, und da lag Bruder Markus Dietz nur 23 Gramm daneben.

Dass auch Externe reinschauen beim Winterfest, das hatten sich die Organisatoren gewünscht, und einer wurde der beste Wildschweinschinken-Schätzer: Tim Hader, seit einigen Jahren in Wolbeck daheim, lag nur 35 Gramm neben dem Realgewicht von 4170 Gramm. Die Schätzungen reichten von 9 bis 1,97 Kilogramm. Überglücklich, gestenreich und auf Knien nahm der Sieger die Trophäe entgegen.

Tobias Hülsmann und Scheffer Georg Markfort begrüßten den Nikolaus mit seinen Begleitern und die vielen Gäste der Bruderschaft.

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