Foto-Reportage des Roxeler Heimat- und Kulturkreises
Atemberaubende Bilder aus dem goldenen Land Myanmar

Münster-Roxel -

Prächtige Tempel und einzigartige Landschaften wurden bei der jüngsten Ausgabe der Roxeler Foto- und Filmreportagen präsentiert: Rainer Kessel entführte sein Publikum in ein ganz besonderes südostasiatisches Land.

Montag, 15.04.2019, 07:00 Uhr
Rainer Kessel (l.) stellte auf Einladung des Roxeler Heimat- und Kulturkreises das „goldene Land“ Myanmar vor. Wolfgang Schürmann übernahm die Moderation. Foto: sn

Vor 30 Jahren fasste Rainer Kessel den Entschluss: „Das muss ich mal hin!“ Nach Burma nämlich, das inzwischen Myanmar heißt, und mit goldenen Tempeln und einzigartigen Landschaften lockt. Allerdings: Kessel musste noch einige Jahre warten. Ein Militärregime regierte dort noch, erst später demokratisierte und öffnete sich Myanmar. 2013 war es soweit: Rainer Kessel konnte zum ersten Mal ins Land seiner Träume reisen.

Am Donnerstagabend zeigte er atemberaubende Aufnahmen von seinem Trip nach Südostasien vor dem Heimat- und Kulturkreis Roxel. Gut gefüllt war der Saal im Restaurant Brintrup. Das Interesse an dem unbekannten fernen Land war groß.

Kessels Reise begann in der alten Hauptstadt Yangon. Schon dort drückte er eifrig auf den Auslöser: Den chaotischen Straßenverkehr fing er ebenso ein wie die vielen Hochhäuser aber auch die alten Kolonialbauten. Er fuhr weiter gen Süden, in die ländlichen Reisanbaugebiete, und er besuchte den „goldenen Felsen“, dessen Tempel angeblich ein Haar von Buddha beherbergt.

Überhaupt: Unzählige prachtvolle Pagoden und Gotteshäuser gibt es in Mynamar, viele davon glänzen in majestätischer, goldener Farbe. Daneben ist auch viel Urwüchsigkeit gegenwärtig, manchmal scheint das Land archaisch zu sein. Holzkarren, die von Wasserbüffeln gezogen werden, einfache Menschen, Straßen in Staub gebaut, sieht man auf Kessels Fotos. Und immer wieder Landwirtschaft, sogar ausgetrocknete Flussläufe werden urbar gemacht.

Die Widersprüche Myanmars werden deutlich, wenn neuerdings Menschen auf Pedelecs von Tempel zum Tempel fahren. „Die Entwicklung geht rasend schnell“, sagt Kessel. Aber nicht auf jedem Gebiet. Wer krank wird, solle besser in die thailändische Hauptstadt Bangkok reisen. Erst dort gibt es eine akzeptable Gesundheitsversorgung. Dafür lockt Myanmar mit seiner Schönheit und faszinierenden Orten.

Kessel schien nicht genug zu bekommen, von den einzigartigen Motiven, die er auf den vielen belebten Märkten fand, an den riesigen Tempelbauten oder inmitten der vielen, wechselhaften Landschaften. Als seine Kamera 4300 Fotos anzeigte, sagte er sich: „Du musst Dich mit dem Fotografieren zurückhalten.“

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