Evangelische Kirchengemeinde Roxel, Albachten, Bösensell
Ein Jahr im Zeichen des Übergangs

Münster-West -

Neue Pfarrer: Das Seelsorger-Duo Johannes Krause-Isermann und Dr. Christoph Nooke wird für den Zeitraum von einem Jahr vertretungsweise die evangelische Kirchengemeinde betreuen. Im Albachtener Matthias-Claudius-Haus wurden die beiden Geistlichen der Gemeinde vorgestellt.

Montag, 07.01.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 08.01.2019, 17:42 Uhr
Neues Seelsorger-Duo: Johannes Krause-Isermann (l.) und Dr. Christoph Nooke beginnen ihre einjährige Vertretung in der evangelischen Kirchengemeinde Roxel, Albachten, Bösensell. Foto: sn

„Das ist ein ganz normaler Gottesdienst“, sagte Dr. Christoph Nooke . Einen schlichten Rahmen hatte die evangelische Kirchengemeinde Roxel, Albachten, Bösensell gewählt, um die beiden neuen Pfarrer am Sonntagabend im Albachtener Matthias-Claudius-Haus vorzustellen. Nooke und Johannes Krause-Isermann werden die Gemeinde ein Jahr lang betreuen. Es wird ein Jahr des Übergangs.

Dies sei eine Vertretung, betonte Krause-Isermann, der lange Jahre als Pfarrer in Hiltrup tätig war. Nooke und er seien nicht die „Nachfolger“ von Stephan Draheim, der bekanntlich ab dem 1. Januar dieses Jahres die vierte Landeskirchenstelle des kirchlichen Dienstes bei der Polizei bekleidet. Die Gründe für solch eine Vertretung können vielfältig sein. Hier sei es die „Vakanz“ der Stelle für eine längere Zeit, so Krause-Isermann weiter. Zusammen mit Nooke sei er dabei für alle seelsorgerischen Belange gleichermaßen zuständig. Es gebe keine inhaltliche oder geografische Aufteilung. Beide seien Ansprechpartner für die pastoralen Angelegenheiten in der gesamten Kirchengemeinde.

Eine neue Aufgabe für Krause-Isermann, der sogenannter „Emeritus“ ist, also sich im Ruhestand befindet. Nooke wiederum, Pfarrer in Ascheberg und Theologe an der Uni Münster, übernimmt die Arbeit in der evangelischen Kirchengemeinde Roxel, Albachten, Bösensell im Rahmen des sogenannten „Entsendungsdiensts“. Beide nehmen an ihrer neuen Wirkungsstätte eine halbe Stelle wahr.

Nach dem Weggang von Pfarrer Draheim sei so eine „nahtlose Kontinuität gewährleistet“, betonte Volker Neveling vom Presbyterium. Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen und der Konfirmandenunterricht könnten auf diese Weise weiterhin stattfinden. Der eigentliche Nachfolger von Stephan Draheim soll dann im nächsten Jahr kommen. Die Stelle werde noch in diesem Jahr ausgeschrieben, so Neveling. Die Kirchenleitung entscheide sich dann anhand der eingehenden Bewerbungen für den Nachfolger Draheims.

Bescheiden und ruhig leitete Nooke am Sonntagabend die „Blaue Stunde“ im Matthias-Claudius-Haus. Die stand unter der aktuellen Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach“. „Vieles ist neu im neuen Jahr. Auch neue Gesichter sind da“, meinte er zur versammelten Gemeinde: „Wir begegnen einander, wir lernen uns kennen und machen uns gemeinsam auf den Weg.“ Das sprach die Gemeinde an, auch wenn viele über den Weggang von Pfarrer Draheim traurig sind. Sie können sich am Sonntag (13. Januar) persönlich von ihm verabschieden, im Familiengottesdienst ab 11 Uhr in der Nicolaikirche. Anschließend wird es einen Empfang geben, bei dem Draheim sicher viele Hände schütteln und Dankesworte erhalten wird.

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