Mariengrundschule Roxel
Leitungsstelle wird im Sommer frei

Münster-Roxel -

Im Sommer ist die Stelle der Konrektorin der Marienschule Roxel zu besetzen. Derzeit läuft diesbezüglich die zweite Ausschreibung.

Mittwoch, 11.04.2018, 18:04 Uhr

An der Mariengrundschule in Roxel ist zum neuen Schuljahr die Stelle der stellvertretenden Leitung zu vergeben. Foto: anf

Sie hat Generationen unterrichtet, wie viele Schüler sie betreute, ist kaum zu zählen. Nach 27 Jahren an der Mariengrundschule Roxel geht Konrektorin Monika Köhne mit den Sommerferien in den verdienten Ruhestand. Unterdessen läuft die Ausschreibung ihrer Stelle.

„Es ist die mittlerweile zweite Ausschreibung“, sagt Andreas Winnemöller von der Pressestelle der Bezirksregierung Münster. Die Behörde am Domplatz ist zuständig für die Besetzung dieser leitenden Personalie. Die zweite Ausschreibung sei nötig geworden, da sich gegenüber der ersten gravierende laufbahnrechtliche Veränderungen ergeben hatten: „Rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres“, berichtet Winnemöller. Mit der Veränderung der Bezüge seien auch Veränderungen in den Einstellungsvoraussetzungen einhergegangen.

Die Schulleiterstelle war und ist auf dem Ausschreibungsportal „Stella NRW“ ausgeschrieben. Dort sind unter anderem Funktions- und Beförderungsstellen für Lehrkräfte gelistet. Bis zum 3. Mai wird darüber auch die stellvertretende Leitung der Mariengrundschule in Roxel gesucht.

Laut der Ausschreibung müssen die Bewerber „Kenntnisse und Fähigkeiten, die für die stellvertretende Leitung einer Schule erforderlich sind, nachweisen“, wie es in der Ausschreibung heißt. Dazu gehörten insbesondere die Fähigkeit zur Personalführung und zum Schulmanagement (Organisation und Verwaltung). Gefordert ist auch die Fähigkeit, Personal- und Schulentwicklungsprozesse zu planen, zu steuern und zu bewerten.

Praktische Erfahrung in Fragen der Gleichstellung von Frau und Mann gehören ebenfalls zum Anforderungsprofil wie „die Fähigkeit zur Bewertung fremden Unterrichts und Beratung der Unterrichtenden“. Kompetenzen in Sachen Konferenz- und Gesprächsleitung sind ebenso gefragt wie die Darstellungs- und Argumentationsfähigkeit in Angelegenheiten der Schulverwaltung „unter besonderer Berücksichtigung der Stellung des Schulträgers – und in allgemeinen schulfachlichen, pädagogischen, schulorganisatorischen und schulrechtlichen Fragen“, wie es in der Ausschreibung heißt. Gefragt sind zudem die „Befähigung und praktische Erfahrung in Fragen der Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen“.

Nach Ende der Bewerbungsfrist wird die Bezirksregierung die eingereichten Unterlagen hinsichtlich der laufbahnrechtlichen Voraussetzungen prüfen und dann dem Schulträger (Stadt Münster) sowie der Schulkonferenz (Lehrer, Eltern und Schülervertreter) eine Empfehlung aussprechen. Diese Gremien haben die Gelegenheit, ein Votum abzugeben, die letzte Entscheidung fällt am Domplatz – nach der Prüfung durch weitere Stellen wie dem Bezirkspersonalrat oder den Gleichstellungsbeauftragten.

Dann gibt es für die abgewiesenen Bewerber noch die Gelegenheit, sich innerhalb einer Frist von drei Wochen schriftlich zu äußern.

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