Sommerfest und Filmvorführung
Informative Nord-Tour und Dokumentation über Uganda

Münster-Nienberge -

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Wer zusammen mit der CDU feiern und grillen sowie mit der kfd einen unterhaltsamen Film sehen wolle, der war auf dem Hof Wwesthues genau richtig.

Mittwoch, 18.09.2019, 16:58 Uhr aktualisiert: 19.09.2019, 17:24 Uhr
Jörg Adler referierte auf Einladung von Magdalena Berendsen von der kfd und Anneliese Janning von „Kulturforum“ (stehend, v.r.). Foto: sn

„Die Berggorillas sind extrem bedroht“, sagte Jörg Adler, den viele noch als Direktor des münsterischen Allwetterzoos kennen. Viele Reisen hat Adler nach Uganda unternommen, dort leben die Menschenaffen. Atemberaubende Motive hat er mitgebracht, die er auf Einladung der kfd St. Sebastian zeigte.

Diese Veranstaltung war ein Unikum, nicht nur wegen des spannenden Themas rund um die Gorillas, deren Art in Gefahr ist. Es fanden nämlich am Sonntag auf dem Hof Westhues gleich zwei Termine statt. Die Christdemokraten der Ortsunion grillten unter freiem Himmel, sie waren gerade von ihrer Bustour wiedergekommen, die sie durch Münsters Norden geführt hatte.

Das Heimatmuseum in Kinderhaus, die renaturierte Aa und das Zentrum Nord, wo viele neue Wohnungen entstehen, waren nur einige Stationen der Tour. Am Hof Westhues ging es mit Gesprächen, kühlen Getränken und heißen Würstchen in die nächste Runde. Themen waren die Zukunftswerkstatt, die städtebauliche Entwicklung Nienberges und der künftige Standort der Grundschule. Zu Gast war Bundestagsabgeordnete Sybille Benning.

Praktisch: Viele Christdemokraten nutzten dann die Gelegenheit, der kfd-Veranstaltung beizuwohnen. Diese gehöre zur Reihe „Talk im Forum“, wie Anneliese Janning vom Verein „Kulturforum“ und Magdalena Berendsen von der kfd berichteten.

Aufgrund von Termindichte, immerhin feierte das Kulturforum am Tag zuvor erst sein 20-jähriges Bestehen, legte man beide Events auf den Hof Westhues: „Wir wollten das nicht auseinanderreißen“, so Magdalena Berendsen.

Und so sprach Jörg Adler vor gemischtem und zahlreichem Publikum. Artenschutz ist gefragt, wenn es um die selten gewordenen Berggorillas geht. Doch die politische Lage macht dem Ganzen einen Strich durch die Rechnung. Im Nachbarland, im Kongo, herrsche Bürgerkrieg, so Adler. Die Gorillas seien die Leidtragenden. Es gebe Wilderei, und Artenschutzmaßnahmen könnten nicht umgesetzt werden. Vor Ort, so sagte Adler, „bemühe“ man sich. Aber es gebe noch viel zu tun. Zum Abschluss sammelten die Anwesenden für den Verein „Uganda-Hilfe“ der münsterischen Kirchengemeinde St. Mauritz.

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