Rock am Turm
Der Kirchplatz rockt wieder

Münster-Nienberge -

„Es geht wieder los!“, sagt Florian Westhues vom Rock-am-Turm-Team. Das größte Freiluft-Spektakel, das Nienberge zu bieten hat, geht in die 17. Runde. Viele rockige Highlights sind garantiert, doch alles beginnt mit einem kleinen Geheimnis.

Montag, 09.09.2019, 17:46 Uhr aktualisiert: 10.09.2019, 17:54 Uhr
Das Rock-am-Turm-Team stellt eine weitere Auflage des beliebten Musik-Events auf die Beine. Über zwei Tage geht das Programm. Foto: sn

Bereits am 20. September (Freitag) wird auf dem Nienberger Kirchplatz eine mobile Leinwand aufgestellt. Das Open-Air-Kino beginnt gegen 20.30 Uhr, und der ganze Stadtteil ist eingeladen. Was wird gezeigt? Das, so ist es gute Tradition, bleibt bis zum Filmabend geheim.

Karen Zinzius vom Rock-am-Turm-Team verrät soviel: „Es wird ein Film für die ganze Familie sein.“ Es gehe um „Identität“, und dass man sich etwas trauen solle. Übrigens: Egal, welches Wetter auch angesagt ist, die Filmvorführung ist garantiert. Bei kühlen Temperaturen solle man ruhig eine Decke mitbringen, empfiehlt Westhues .

Am 21. September (Samstag) geht es dann zur Sache. Zunächst ganz gemütlich bei Kaffee und Kuchen und dem Musikcafé, das gegen 14 Uhr startet. Die ersten Musikgruppen stehen dann in den Startlöchern.

Alles, was mit Blues zu tun hat, geben die „Blooze Buskers“ zum Besten. Auch die Kindertanzgruppe der Musikschule Nienberge zeigt wieder ihr Können auf der Bühne. Die Gruppe „inbetween“ spielt Coversongs zum Mitsingen. Der Jugendgottesdienst ist schließlich für 17 Uhr angesetzt, ehe das rockige Abendprogramm beginnt (18 Uhr).

Es spielt die Latin Big Band „Los Niňos“ auf. Tanzbar werden die Songs sein, kündigt Florian Westhues an. Außerdem werden wieder die Beat-Weltmeister von 1967 mit von der Partie sein, nämlich die „Dandys“, die im letzten Jahr zum ersten Mal bei „Rock am Turm“ aufspielten. Großen Spaß habe es ihnen gemacht, so Westhues. Und so kam die Zusage auch für 2019. Ganz nebenbei freuten sich die Rock-Veteranen übrigens über eine 1000-Euro-Spende des Rock-am-Turm-Teams für die Initiative „No panic for organic – Sag´ Ja zur Organspende“.

Die Nienberger Jugendlichen freuen sich auf einen weiteren Act, nämlich den von „Home to Paris“, die mit ihrer Musik den Rundumschlag von Ska, Polka, Indie und Pop schaffen. Independent-Rock gibt es schließlich dann noch von „Annies Style“, die voraussichtlich den Abschluss-Act bilden.

Viele Vereine und Gruppen werden am Event-Wochenende wieder neben den etwa 40 Jugendlichen aus dem Rock-am-Turm-Team im Hintergrund tätig sein: etwa beim Ausschank, am Kaffee- und Kuchenstand, oder aber bei der Kinderbelustigung, die das Kinder- und Jugendzentrum „Jugi“, die Pfadfinder, die Kitas im Ort sowie Hauptsponsor Paul Everding auf die Beine stellen werden. Der ist das zweite Mal mit von der Partie und ermöglichte dadurch auch die neueste Auflage des Events. „Ich mach´ das!“, so sein Entschluss: „Es ist faszinierend, was die Jugendlichen hier ehrenamtlich schaffen.“ Erwartet werden bis zu 800 Gäste; Jung und Alt sind willkommen, wenn der Kirchplatz wieder rockt.

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