Volksbank-Marathon
Trommeln und Tanz an der Strecke

Münster-West -

MARathon in Münsters Westen: Auch wenn der „Hammermann von Gievenbeck“ die Läufer des Marathons noch erwartet, haben sie mit Roxel den fast schwierigsten Part auf ihrem Weg ins Ziel geschafft.

Sonntag, 08.09.2019, 18:10 Uhr aktualisiert: 09.09.2019, 17:48 Uhr
Sambanda Girasoll und eine Stelzenläuferin sind die Hingucker und Einheizer beim Power-Point in Roxel. Foto: Kay Böckling

Auch wenn der „Hammermann von Gievenbeck “ die Läufer des Marathons noch erwartet, haben sie mit Roxel den fast schwierigsten Part auf ihrem Weg ins Ziel geschafft. Denn die lange Steigung von Nienberge nach Roxel hat es in sich. Traditionell führt auch diesmal der Volksbank-Marathon durch Münsters Westen. Und auch diesmal feuern wieder zahlreiche Zuschauer die Aktiven auf ihren strapaziösen 42,195 Kilometern an.

Der Marathon 2019 in Münsters Westen

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  • Impressionen vom Münster-Marathon in Münster-West Foto: Hubertus Kost
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  • Foto: Claus Röttig
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  • Foto: Kay Böckling
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  • Foto: Kay Böckling
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Bandidas und Canarinhos (zwei Trommelgruppen in farbenprächtigen Kostümen), Cheerleader, ein Tanzduo, ein „Kopf-Künstler“ und viel gut gelauntes Publikum: der Marathon-Hotspot in Nienberge ist wieder „heiß“. Dafür sorgt auch Moderator Jochen Baumhof, der Läuferinnen und Läufer ebenso anfeuert wie die Zuschauer: „Hier ist Nienberge, hier ist Eure Rock´n-Roll-Station.“ Dazu gibt es Hits aus verschiedenen Jahrzehnten. „So ein bisschen abgestimmt auf das Alter der Sportler,“ meint schmunzelnd ein Zuschauer. Und wohl auch auf das Publikum, denn im Stadtteil sind an der Strecke Jung und Alt unterwegs, um das Sportereignis zu sehen und immer wieder mit Applaus zu begleiten. Jochen Baumhof begrüßt viele Sportler persönlich: „Petrus? Ach nein, das ist Peter. Sorry, ich hatte Peter gelesen.“

Aktiv eingebunden in die Strecke durch den Stadtteil ist wieder der örtliche Sportverein SC Nienberge. An der „Wasserstation“ versorgen viele fleißige Helfer die Sportler mit Flüssigkeit.

In Roxel an der Wulfert­straße angekommen, empfangen die Trommler von Sambanda Girasoll sowie eine Cheerleader-Truppe die Läufer. Auch an diesem Power-Point versorgt ein professioneller Marathoni die Zuschauer mit wissenswerten Informationen: Kurt Stenzel, mehrfacher Deutscher Marathon-Meister, ist schon seit zwölf Jahren am Mikrofon aktiv, vier davon in Roxel: „Die Stimmung hier ist fantastisch.“ Er scheint jeden Läufer mit Namen zu kennen und begrüßt zahlreiche von ihnen persönlich. Sein Geheimnis: Ein Computer und seine Assistentin sind seine Quelle.

Auch Gievenbeck bereitet den Tausenden Läufern einen tosenden Empfang: Am Arnheimweg hat sich die Gruppe Buena Vista Rio positioniert. Mit heißen Sambarhythmen feuern die Musiker die Läufer schon in den frühen Morgenstunden an. Auch die Sanitäter der Malteser haben ihren Versorgungspunkt im Gievenbecker Zentrum errichtet: „Wir machen den Dienst gerne bei einer solchen Großveranstaltung. Für uns und für die Stadt“, so Joshua Heißenberg vom Einsatzdienst der Malteser.

Auch Moderator Jochen Heringhaus hat wieder Position an der Eisdiele bezogen und kündigte mit viel Hintergrundwissen die Läufer an: „Es ist jetzt meine 3073. Veranstaltung“, erklärt er stolz. An Kilometer 35 ist einigen Teilnehmern des Marathons die Anstrengung deutlich anzusehen. Zeit für eine kleine Verschnaufpause und eine Stärkung. Da kommt der Versorgungspunkt des TSC Gievenbeck gerade recht.

„Wir machen das schon so lange, wie es den Marathon gibt“, verrät Gerolf Kleinschmidt, pädagogischer Leiter des TSC. 35 Jugendliche und Erwachsene halten Bananen, Orangen und natürlich Getränke bereit. „Auch und neuen FSJler sind mit dabei. Für die ist es eine Premiere.“

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