Kooperation mit „Vereinigung Indonesischer Studenten Münster“
Zuwachs bei der Angklung-Gruppe

Münster-Nienberge -

Es tut sich was bei der Angklung-Gruppe Indonesia: Die „Vereinigung Indonesischer Studenten Münster“ (PPI, Perhimpunan Pelajar Indonesia) habe nach einer Zusammenarbeit gefragt, erklärte Sonja Klinkenberg, die Vorsitzende der Angklung-Gruppe, auf deren Adventsfeier im Nienberger St.-Sebastian-Pfarrheim.

Montag, 11.12.2017, 18:12 Uhr

Die „Angklung-Gruppe Indonesia“ zelebrierte ihre Adventsfeier im Pfarrheim Nienberge natürlich musikalisch.
Die „Angklung-Gruppe Indonesia“ zelebrierte ihre Adventsfeier im Pfarrheim Nienberge natürlich musikalisch. Foto: sn

Von der Idee waren alle begeistert. Und so machten also auch einige neue Angklung-Spieler bei dem Vorweihnachts-Auftritt mit. Nämlich indonesische Studenten, die derzeit an der Uni Münster eingeschrieben sind. „Manche lernen bei uns zum ersten Mal das Spielen des Angklung-Instruments“, erklärte Gründungsmitglied Diethard Klinkenberg . Die Zusammenarbeit hat nicht nur künstlerische Vorteile: „Eine Feier wie diese benötigt viel Arbeit sowohl vor, als auch hinter den Kulissen“, so Sonja Klinkenberg .

Jetzt waren viele helfende Hände mit dabei.

Wie immer spielte die Gruppe bei ihrer Adventsfeier viele internationale Lieder, aber natürlich auf dem indonesischen Instrument, das im Jahr 2010 von der Unesco als „Weltkulturerbe“ eingestuft worden ist.

Neu ist in der Formation die „Arumba“. Aus dicken Bambusrohren gebildet, erinnert sie von ihrem Klang zumindest ein wenig an das Xylofon. Gespielt wurde die „Arumba“ bei ihrer Premiere am Samstag von Lilian Sutikdja, die auch die Funktion der Dirigentin einnahm. Zu hören war „Tochter Zion“, „Amazing Grace“ und „Guten Abend, gute Nacht“, aber auch Indonesisches wie den Hit „Tano Batak“ oder den „Gambang Semaragang“-Tanz.

Redho Setiandhanu Ramadhan, der Vorsitzende der PPI Münster, erklärte zwischen den Musik-Darbietungen, dass seine Vereinigung für das nächste Jahr plane, einen „Indonesischen Abend“ zu organisieren. Dieser sei nicht nur für seine Landsleute gedacht: „Jeder ist willkommen.“

Das aktuelle Spendenprojekt von AGI und PPI helfe, so Sonja Klinkenberg abschließend, einer Schule in der indonesischen Stadt Bandung. Die Adventsfeier ging mit einem gemeinsamen Essen indonesischer Spezialitäten zu Ende.

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