DJK Wacker Mecklenbeck
Jugendfußball soll gefördert werden

Münster-Mecklenbeck -

Auf Initiative der Mutter zweier Jugendkicker hat der Vorstand der Wacker-Fußballabteilung eine Projektgruppe installiert. Sie soll nach Möglichkeiten suchen, die Nachwuchsarbeit des Vereins weiter voranzubringen.

Mittwoch, 22.05.2019, 19:00 Uhr
Wacker Mecklenbecks Fußballjugend beim Sommercamp: Die Fußballabteilung möchte mehr für den Nachwuchs tun und hat deshalb eine Projektgruppe ins Leben gerufen. Mitarbeiter sind willkommen. Foto: NN

Wacker Mecklenbeck hat eine Projektgruppe zur Weiterentwicklung des Jugendfußballs ins Leben gerufen. Und das aus gutem Grund. Den Anstoß dazu gab mit Susanne Severin die Mutter zweier Jugendspieler.

„Für mich ist Wacker Mecklenbeck ein schlafender Riese“, stellt Susanne Severin fest. „Wir haben über 350 Jugendspielerinnen und -spieler und machen aus meiner Sicht zu wenig daraus. Wir haben tolle Eltern im Verein, viele von ihnen engagieren sich ehrenamtlich. Das macht die besondere Stimmung bei Wacker aus. Manches könnte aber besser organisiert sein.“

Severin spricht aus Erfahrung: Zwei ihrer Kinder spielen seit ihrem vierten Lebensjahr bei Wacker Fußball, sie selbst hat sich als Mannschaftsbetreuerin engagiert. So manches hat sie in all den Jahren gewurmt. Im vergangenen Herbst wandte sie sich an den Fußballvorstand und stieß dort laut einer Mitteilung des Vereins auf offene Ohren.

Schon bald nahm die Projektgruppe zur Weiterentwicklung des Jugendfußballs ihre Arbeit auf. In einem ersten Schritt füllten 450 Spielerinnen und Spieler, Erziehungsberechtigte und der Trainerstab selbstentwickelte Fragebögen aus. „Dass sich tatsächlich zwei Drittel aller Angesprochenen an der Umfrage beteiligen, hätten wir nicht gedacht, und dieser hohe Rücklauf drückt für unsere Vereinsarbeit große Wertschätzung aus“, freuen sich Daniel Niehues, Mats Niggemann und Nicolas Müller, Jugendtrainer in der Projektgruppe.

Die Auswertung der 16 000 Antworten ergibt ein vollständiges Bild des Jugendfußballs bei Wacker. Auf dieser Grundlage lässt sich nach Angaben der Gruppe nun „sehr gut weiterarbeiten“. Den ersten Schritt gingen am Sonntagabend im Pfarrzentrum St. Anna etwa 40 Spielerinnen und Spieler, Trainer und Eltern. Sie beschäftigen sich mit den Ergebnissen und entwickelten konkrete Ideen. Die Themen reichen von Leistungsförderung und Weiterentwicklung des Mädchenfußballs über die Unterstützung der Ehrenamtlichen und die kontinuierliche Schulung der Trainer bis hin zur Prävention von sexuellem Missbrauch und Alkoholkonsum.

„Nach der Sommerpause werden wir an einem Workshop-Tag alle Ideen sichten und priorisieren. Zu den wichtigsten Themen werden Projektgruppen gegründet, die daran arbeiten, dass die Ideen umgesetzt werden“, so Jan Walczak, Mitglied des Fußballvorstands und der Projektgruppe.

„Wer sich in diesen kreativen Prozess einbringen möchte, kann dies am Workshop-Tag oder auch in den Projektgruppen tun. Wir freuen uns über jede Unterstützung“, lädt Susanne Severin alle Interessierten zur aktiven Beteiligung ein.

Zum Thema

Kontakt zur Projektgruppe ist per E-Mail (befragung.wacker@ gmail.com) möglich.

...
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6632308?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F140%2F
Stadt halbiert Betonbänke nach Unfall
Die beiden Betonbänke in der Windthorststraße sind seit Montag nur noch halb so lang.
Nachrichten-Ticker