Ideenbörse für Kinder und Eltern
Das schimmelnde Spielschiff muss weichen

Münster-Mecklenbeck -

Wie soll der Spielplatz Meyerbeerstraße nach der geplanten Sanierung aussehen? Vertreter des Amts für Kinder, Jugendliche und Familien wollten es bei einem Ortstermin wissen.

Dienstag, 20.03.2018, 20:03 Uhr

Angeregte Gesprächsrunde: Andreas Garske (l.) vom städtischen Amt für Kinder, Jugend und Familien sammelte die Ideen der Mecklenbecker für den Spielplatz Meyerbeerstraße. Foto: sn

Das große Holzschiff auf dem Spielplatz Meyerbeerstraße ist vom Schimmelpilz befallen. Das ist für die Jungen und Mädchen im Stadtteil eine Katastrophe. „Mein Kind hatte noch keine Gelegenheit, auf dem Schiff zu spielen. Es muss erhalten bleiben“, meinte eine verzweifelte Mutter bei der Ideenbörse, die es direkt an Ort und Stelle gab. Organisiert hatten das Ganze Mitarbeiter des städtischen Amts für Kinder, Jugend und Familien.

„Das Ding ist 13 Jahre alt und echt von Schimmel befallen“, machte Verwaltungsmann Andreas Garske kaum Hoffnung. Die dichten Holzelemente am Spielschiff hätten es dem Pilz leicht gemacht. Nun muss es deshalb weichen. Ein neues Schiff an alter Stelle, wie es Eltern bei der Ideenbörse vorschlugen, würde den Etat wahrscheinlich zu sehr ausschöpfen. Allerdings könne es  ein anderes Großgerät mit ähnlichen Funktionen geben.

Weitere Wünsche waren Trampoline und Spielfahrzeuge. Auch ein Fußballtor solle her. „Das ist eine gute Idee“, meinte Garske. Nur ein ganzes Fußballfeld ginge aufgrund der dafür erforderlichen Fläche nicht. Weiter wurde angeregt, entlang des Christoph-Bernhard-Grabens Sitzbänke aufzustellen, aber für Senioren. Die gingen von ihren Wohnungen oftmals einen halben Kilometer bis zum Mecklenbecker Zentrum. Für einige sei das ohne Pause zu weit.

Noch etwas stört die Mecklenbecker: „Im Sommer halten sich hier oft viele Jugendliche auf und schmeißen Plastikflaschen in die Gegend“, so eine Mutter. Auch die Polizei wurde schon gerufen. Garske riet dazu, auch den Ordnungsdienst der Stadt zu verständigen: „Damit die wissen, was hier los ist.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5606404?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F92%2F132%2F140%2F
Ex-Verwaltungschef verliert alle Ansprüche auf eine Abfindung
Die fristlose Kündigung des früheren Verwaltungsleiters des NRW-Landgestüts in Warendorf ist rechtmäßig. Der Ex-Verwaltungschef verliert alle Ansprüche auf eine Abfindung.
Nachrichten-Ticker