DJK Wacker Mecklenbeck
DJK Wacker weiter im Aufwind

Münster-Mecklenbeck -

Mecklenbecks großer Sportverein wächst weiter: Mittlerweile ist die DJK Wacker bereits mehr als 1900 Mitglieder stark. Obendrein will der Verein schon in wenigen Jahren komplett schuldenfrei sein.

Dienstag, 05.12.2017, 20:12 Uhr

Der Vorsitzende Ulrich Beckschulte (vorne, l.) und sein neues Vorstandsteam wollen Wacker Mecklenbeck in die schwarzen Zahlen führen.
Der Vorsitzende Ulrich Beckschulte (vorne, l.) und sein neues Vorstandsteam wollen Wacker Mecklenbeck in die schwarzen Zahlen führen. Foto: sn

„In sieben bis acht Jahren sind wir schuldenfrei“, verkündete Michael Engels , der kommissarische Kassenwart von Wacker Mecklenbeck auf der Jahreshauptversammlung des Gesamtvereins am Montagabend. Dann seien nämlich alle Darlehen abbezahlt. Eine gute Nachricht für die Wacker-Mitglieder, obwohl für das vergangene Jahr noch ein saftiges Minus zu verzeichnen war.

20 Jahre nachdem die Sportanlage an der Egelshove ihren Betrieb aufgenommen hat, ist nun ein Ende der notwendigen Ratenzahlungen in Sicht. Und doch, vor allem eine Abteilung machte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein gehöriges Minus. Nämlich die Tennisfreunde von Wacker, die mit einer Summe von über 50 000 Euro rote Zahlen schrieben. Grund: Die Außenplätze wurden umfassend saniert. Trotzdem traten, so hieß es aus der Abteilung, Mängel auf, sodass eine weitere Fortführung der Sanierung notwendig wurde.

„Eine solide Geschäftsführung ist gewährleistet“, meinte der kommissarische Kassierer, obwohl der Gesamtverein auch aufgrund des Ergebnisses der Tennis-Abteilung im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Minus von fast 30 000 Euro verzeichnete. Die Mitglieder entlasteten dennoch den Vorstand einstimmig, wohl auch aufgrund der prognostizierten rosigen Aussichten für die Zukunft.

„Alle Mitglieder bezahlen ihre Beiträge“, meinte Engels zudem erfreut. Immerhin sind es schon 1907 an der Zahl, wie Vorsitzender Ulrich Beckschulte erklärte. Das ist ein Plus von 24 gegenüber 2016. Die größte Abteilung stellen die Fußballer (39,3 Prozent der Mitglieder), es folgen die Tennis-Abteilung (20,9 Prozent) und das Eltern-Kind-Turnen (11,1 Prozent).

„Wir sind gewachsen und werden es auch weiterhin tun“, erklärte Engels: „Aber auch die Verantwortung wächst.“ Der Vorstand indes wird neu aufgestellt, und das hat auch mit Michael Engels zu tun, der nach 31 Jahren Vorstandsarbeit nicht wieder für die Ämter als zweiter Vorsitzender und als kommissarischer Kassenwart antrat: „Die Arbeit hat mir viel bedeutet“, meinte er. Und der Vorsitzende Ulrich Beckschulte ergänzte: „Wir waren immer ein Team.“

Neuer Vize ist nun Henning Schulte im Busch. Das Amt des Kassierers übernimmt Julian Sander. Auch Ludger Fliß hört auf, und zwar als Geschäftsführer. Sein Nachfolger wird Philipp Rövekamp. Als neuen Jugendwart bestätigten die Mitglieder Alexander Arndt. Beisitzer werden Patrick Telker, Florian Müsker, Frank Möllerfeld, Michael Engels und Ludger Fliß. Dr. Timo Weissenberg bleibt geistlicher Beirat.

Auch Ehrungen gab es: Karin Becker kann auf 25 Jahre Mitgliedschaft bei Wacker zurückblicken. 40 Jahre sind Martin und Christoph Stegat, Jörg Maron und Karl-Heinz Petring mit dabei. Und dann gab es auch noch ein großes Jubiläum. Ulrich Beckschulte zeichnete Manfred Henke für 50 Jahre Mitgliedschaft aus: „Das gibt es nur ganz selten“, meinte der Vorsitzende: „Du warst schon Trainer, als ich noch in der E-Jugend spielte.“ Timo Weissenberg wiederum konnte alle loben, die sich im Verein engagieren: „Gemeinschaft ist dort, wo jeder mehr tut, als er eigentlich muss.“

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