Maifest-Spektakel auf dem Idenbrockplatz
Kinderhaus in all seinen Facetten

Münster-Kinderhaus -

Jung und Alt waren mit von der Partie, und es gab viel zu sehen: Beim Kinderhauser Maifest wartete ein buntes Programm mit viel Musik auf die Besucher.

Sonntag, 19.05.2019, 19:00 Uhr aktualisiert: 24.05.2019, 18:07 Uhr
Bereits zum vierten Mal fand das Maifest auf den Idenbrockplatz statt, bei dem nicht nur für die musikalische Begleitung gesorgt war, sondern auch etliche kleine Vorführungen die Vielfalt des Stadtteils Kinderhaus präsentierten. Foto: cro

Schon am Morgen herrschte reges Treiben auf dem Idenbrockplatz: Das vierte Maifest sollte gefeiert werden, und dafür hatten die Teilnehmer noch einiges vorzubereiten. Die Getränke mussten aus den Wagen geholt werden und der Soundcheck auf der Bühne stand ebenso an.

Denn wie schon in den Vorjahren wartete ein buntes Programm auf die zahlreichen Gäste. Auch wenn die Wettervorhersage nur wenig Gutes verhieß, wollten sich die Menschen das Spektakel nicht entgehen lassen. „Es ist einfach eine wunderbare Veranstaltung, mitten im Herzen von Kinderhaus“, so eine Seniorin, die eigentlich nur auf einen Kaffee vorbeikommen wollte. Organisatorin Ute Behrens-Porzky hörte solche Komplimente gern: „Die Ursprungsidee war es, den Stadtteil in all seinen Facetten zu zeigen.“ Jung und Alt freuten sich immer sehr, wenn sie die tollen Gruppen auf der Bühne sehen könnten.

Auch in diesem Jahr war wieder für das entsprechende Programm gesorgt: Nach der Eröffnung zeigte erst einmal die Musikvereinigung Kinderhaus ihr Können. Danach ging es weiter mit dem Chor „Voice‘n‘fun“, und auch die „Coerder Cometen“ durften nicht fehlen. Die Taekwondo-Abteilung des Begegnungszentrums Kinderhaus präsentierte ihr Können auf der Bühne, ebenso wie das Jazzprojekt Kinderhaus.

„Wir freuen uns sehr, dass wir im Stadtteil so viele Unterstützer haben“, so Behrens-Porzky. So sorgten unter anderem die Schützenbruderschaften St. Wilhelmi und St. Josef zusammen mit dem Heideclub für das leibliche Wohl. „Wir bekommen nur positive Rückmeldungen aus dem Stadtteil“, so die Organisatorin.

Während die Musikvereinigung auf der Bühne noch kräftig einheizte, genossen die Zuhörer nicht nur die Musik. „Es ist einfach ein schöner Nachmittag – und eine Möglichkeit, sich einmal eine Übersicht über den Stadtteil zu verschaffen“, so Ulla Schieferding, die mit ihrer Mutter unterwegs war. Sie wohne schon seit einigen Jahren im Stadtteil, „aber dass es doch so viele Gruppen sind, hätte ich nicht gedacht.“ Da bekomme man doch richtig Lust, sich auch zu betätigen.

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