Moldrickx-Quartier
Moldrickx-Quartier: FDP lobt Struktur des Sieger-Entwurfs

Münster-Kinderhaus -

Das Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbs für das Gelände der Gärtnerei Moldrickx ließen sich Vertreter des FDP-Ortsvereins Münster Nord durch Architekt Dieter Sumbeck erläutern, der für die Freien Demokraten politischer Beobachter beim Preisgericht gewesen war.

Dienstag, 08.11.2016, 21:11 Uhr

Architekt Dieter Sumbeck (l.) erläuterte die Pläne für die Bebauung des Moldrickx-Geländes (v.l.) Ratsfrau Carola Möllemann-Appelhoff, Philipp Nelle, Vorsitzender des FDP-Ortsvereins Münster-Nord, sowie Vorstandsmitglied Felix Söhlke.
Architekt Dieter Sumbeck (l.) erläuterte die Pläne für die Bebauung des Moldrickx-Geländes (v.l.) Ratsfrau Carola Möllemann-Appelhoff, Philipp Nelle, Vorsitzender des FDP-Ortsvereins Münster-Nord, sowie Vorstandsmitglied Felix Söhlke.

„Stadtraum“ heißt die Architektengruppe aus Düsseldorf, der der erste Platz zuerkannt worden ist – „vielfältiger Stadtraum wird nach ihrem Entwurf hier auch entstehen“, so lobte Sumbeck den Plan, der 240 Wohneinheiten auf dem rund 37 000 Quadratmeter großen Gelände der Gärtnerei vorsieht.

Familie Moldrickx gibt zum kommenden Jahr den Betrieb auf, die Stadt kann das Grundstück dann zur Wohnbebauung nutzen. „Mitten im Kinderhauser Zentrum wird dann in zwei Bauabschnitten ein neues Quartier entstehen, das die Jury als ,Glücksfall für den Stadtteil‘ bezeichnet hat“, berichtete Sumbeck Philipp Nelle , dem Vorsitzenden des FDP-Ortsvereins Nord, sowie dem Beisitzer im Vorstand, Felix Söhlke.

Auch die Fraktionsvorsitzende der FDP im Rat, Carola Möllemann-Appelhoff , nutzte die Gelegenheit, sich am Modell sowie am Plan über die Struktur und die Einbindung der geplanten Bebauung in den Kontext der bestehenden Nachbarschaft zu informieren. „Die grüne Mitte, die Einbeziehung einer Kita in das neue Baugebiet und nicht zuletzt die trotz der erfreulich hohen Zahl von neuen Wohnungen kleinteilige Struktur machen den Entwurf sympathisch“, so Möllemann-Appelhoff in der Pressemitteilung der FDP. Kritisch sahen die Politiker allerdings die Tatsache, dass es nur eine Hauptzuwegung in das neue Quartier geben soll.

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