In drei Tagen von Münster nach Hamburg
„Tour de Hospiz“: Radeln für das Lebenshaus

Münster-Handorf -

Das Hospiz „Lebenshaus“ in Handorf ist dringend auf Spenden angewiesen. Dieter Wittenbrink, Vorsitzender des Fördervereins, und Leo Bröker hoffen auf wenigstens 13. 000 Euro, die durch eine dreitägige Power-Radtour nach Hamburg zusammenkommen sollen . . .

Montag, 03.06.2019, 15:58 Uhr aktualisiert: 03.06.2019, 17:29 Uhr
Gehen an Fronleichnam zusammen mit 34 Vereinskollegen bei der dreitägigen „Tour de Hospiz“ nach Hamburg an den Start: Leo Bröker (r.) und Dieter Wittenbrink von den Radsportfreunden. Foto: sch

Am 20. Juni geht‘s los: Am Fronleichnamstag wird ein 36-köpfiger Tross der münsterischen Radsportfreunde (RSF) nach Hamburg aufbrechen. Drei Tage lang werden die Rennradsportler in die Pedale treten und dabei mit jedem zurückgelegten Kilometer Geld für das Hospiz Lebenshaus in Handorf-Dorbaum erradeln. Diverse Sponsoren – Freunde, Bekannte, Verwandte und auch Firmen – machen’s möglich.

„Tour de Hospiz“ heißt die Tour, bei der nach Angaben der beiden Organisatoren und RSF-Vorstandsmitglieder Leo Bröker und Dieter Wittenbrink zirka 13 000 Euro zusammenkommen sollen. In drei Etappen wollen die Münsteraner rund 440 Kilometer zurücklegen. Aufgeteilt wird der Tross der Rennradsportler, dem sich auch Münsters ehemaliger Polizeipräsident Hubert Wimber angeschlossen hat, in zwei Gruppen. Neun Frauen sind mit von der Partie. Ältester Teilnehmer wird mit stolzen 82 Jahren Bröker selbst sein. Als agiles Urgestein der münsterischen Rennradsportszene ist er vielen seit Jahrzehnten bestens bekannt.

In drei Tagen mit dem Rad nach Hamburg

Gleich am ersten Tag wird die „Tour de Hospiz“ über 139 Kilometer nach Petershagen führen. Von dort geht es an Tag zwei über 168 Kilometer nach Egestorf und am dritten Tag schließlich über weitere 133 Kilometer in die Hansestadt Hamburg.

Bröker und Wittenbrink haben alles bis ins Detail vorbereitet: die Route vorab schon einmal erkundet, Unterkünfte gebucht und Stopps für notwendige Verpflegungspausen geplant. Begleitet werden die RSF-Aktiven von zwei gesponserten Begleitfahrzeugen, die von Dreien der 36 Tour-Teilnehmern gesteuert werden.

Erlös kommt Hospiz zugute

Großen Wert legt das Organisatoren-Duo auf die Feststellung, dass die Teilnehmer sämtliche Kosten der Tour selber tragen, und dass das erradelte „Kilometergeld“ in voller Höhe dem Handorfer Hospiz zugute kommt. So war es auch im Jahr 2013, als bei der Erstauflage der „Tour de Hospiz“ die Bundeshauptstadt Berlin per Rennrad angesteuert wurde. Damals kamen stolze 18 175 Euro für den guten Zweck zusammen.

Nun wollen die Radsportfreunde erneut dazu beitragen, dem Hospiz finanziell unter die Arme zu greifen. Es gehe darum, dem Lebenshaus zu helfen, dessen beträchtliche jährliche Finanzlücke mittels Spenden zu schließen, erläutert Dieter Wittenbrink, der seit drei Jahren Vorsitzender des Hospiz-Fördervereins ist. „Das Lebenshaus ist auf Unterstützung angewiesen, nur so kann sein Defizit gedeckt werden.“

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