Seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule
Handorfer Basar: Gemeinsam eine Lichtbrücke bauen

Münster-Handorf -

1978 wurde die Lichtbrücke gegründet. Und seit 1987 findet der alljährliche Basar in der Matthias-Claudius-Schule statt. Für viele ist es der Auftakt der Adventszeit.

Montag, 20.11.2017, 16:11 Uhr

Weihnachtliches war an den Ständen des Lichtbrücke-Basars in der Matthias-Claudius-Schule besonders gefragt.
Weihnachtliches war an den Ständen des Lichtbrücke-Basars in der Matthias-Claudius-Schule besonders gefragt. Foto: Regina Robert

Der Lichtbrücke-Basar ist der vielleicht wichtigste gesellschaftliche Termin im Handorfer Jahreslauf. Hier trifft sich der ganze Ort, hier kommen ehemalige Handorfer gerne zusammen – und auch stadtweit hat der Basar große Berühmtheit erlangt.

Für viele ist es der Auftakt in die Adventszeit. Denn das Angebot ist festlich: Wer am Wochenende dabei war, konnte einen ersten Weihnachtseinkauf tätigen. Und hatte gleichzeitig die Gewissheit, dass dadurch in einem der ärmsten Länder der Welt eine Zukunft durch Bildung auch für die Armen und Rechtlosen möglich wird. Faire Preise, besonders auf dem großen Flohmarkt, wo Bücher, Geschirr, Trödel, Schmuck und viele mehr gehandelt wurden, ermöglichen es wirklich jedem, einen Beitrag zu leisten. Das hat sich herumgesprochen und sorgt für regen Zuspruch.

Großer Basar der Lichtbrücke Handorf

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  • Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Foto: Regina Robert
  • Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Foto: Regina Robert
  • Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Foto: Regina Robert
  • Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Foto: Regina Robert
  • Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Foto: Regina Robert
  • Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Foto: Regina Robert
  • Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Foto: Regina Robert
  • Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Foto: Regina Robert
  • Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Foto: Regina Robert
  • Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Foto: Regina Robert
  • Der Lichtbrücke-Basar findet seit 30 Jahren in der Matthias-Claudius-Schule statt. Sein Erlös kommt Projekten in Bangladesch zugute. Foto: Regina Robert

Socke gegen Schulbuch, Vogelhaus gegen Kleinkredit, Adventskranz gegen Wasserfilter – so simpel ist das Entwicklungshilfe-Prinzip der Lichtbrücke. Denn alles, was die fleißigen Helfer um Petra Dreher und Adelheid von Fürstenberg im Jahreslauf erwirtschaften, fließt seit 1978 direkt in Projekte des Vereins in Bangladesch: in Vorschulen, Ausbildungszentren, Selbsthilfegruppen und Kleinkredite.

Adelheid von Fürstenberg gründete damals die Handorfer Lichtbrücke als Partnerverein der Lichtbrücke Engelskirchen, die von ihrer Schwester Mathilde von Lüninck-Knipp etwas später (1983) als Verein eingetragen wurde. Seither haben Generationen von Handorfern daran mitgewirkt. Das soll möglichst auch in Zukunft so bleiben.

„Wir waren jetzt zum 30. Mal hier in der Matthias-Claudius-Schule mit unserem Basar zu Gast und sind sehr dankbar, dass die Stadt und Frau Ben Achour, die Schulleiterin, uns immer wieder erlauben, hier für ein Wochenende unterzukommen“, sagt Petra Dreher. Sie weiß, dass der Basar ohne die entsprechenden Räume unmöglich wäre. Und ebenso unmöglich wäre er wohl auch, wenn es die große Zahl an freiwilligen Helfern nicht gäbe.

Wer den Basar verpasst haben sollte, kann Socken, Bettschuhe und Marmeladen auch weiterhin über die Lichtbrücke Handorf beziehen.  

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