Versammlung im neuen Gerätehaus
Beim Löschzug Handorf geht es um die Wurst

Münster-Handorf -

Jahrelang wurde immer wieder gesagt: Dies ist nun wirklich das letzte Wurstessen im alten Gerätehaus . . . Nun fand es tatsächlich zum ersten Mal im schicken neuen Haus an der Hobbeltstraße statt.

Donnerstag, 16.11.2017, 08:11 Uhr

Das Wurstessen beim Löschzug Handorf trägt seinen Namen nicht umsonst.
Das Wurstessen beim Löschzug Handorf trägt seinen Namen nicht umsonst. Foto: Reinhold Kringel

Zum 117. Mal gab es Wurst und Brötchen bei der Freiwilligen Feuerwehr Handorf. Seit vielen Jahren wird diese Tradition und dieses Mal nach langem Warten sogar in einem neuen Gerätehaus. Löschzugführer Andreas Völkert begrüßte alle Mitglieder und Freunde, die so zahlreich gekommen waren, dass die neue Halle fast schon wieder zu klein erschien. „Wir fühlen uns sehr wohl in unserem neuen Haus“, sagte der Löschzugführer, „endlich können wir nach einem Einsatz duschen, und der Unterricht findet in eigenen Räumen statt.“

Der Leiter der Berufsfeuerwehr, Gottfried Wingler-Scholz , war gekommen, um um Ehrungen und Beförderungen vorzunehmen. Fünf neue Feuerwehrmänner wurden aus der Jugendfeuerwehr in die aktive Truppe aufgenommen: Maximilian Kötters, Felix Brake, Dominik Wittkamp, Mario Pfützner und Steffen Grimm.

In der Jugendfeuerwehr verbleiben damit noch vier Mitglieder: Noah Althoff, Hannes Freytag, Florian Schüttler und Lasse Thieme.

„Mit der neuen Wache sind wir funktional aufgestellt“, sagte Gottfried Wingler-Scholz, „das wird auch bei der Nachwuchsgewinnung förderlich sein. Technik begeistert die Jugend.“ Ab zwölf Jahren kann man Mitglied in der Jugendfeuerwehr werden und so langsam in die Aufgaben hineinwachsen. Bei vielen Mitgliedern wird die Begeisterung vom Vater auf den Sohn übertragen.

60 Einsätze hat die Freiwillige Feuerwehr Handorf im letzten Jahr durchgeführt, davon 26 nach dem Umzug in die neue Wache am 30. Mai. Brandoberinspektor Jan Helm berichtete in seinem Lichtbildvortrag von den Einsätzen. „Die Feuerwehr ist eine Einrichtung, die einer Dorfgemeinschaft gut tut“, sagte er, „und wenn man zehn Euro für jede Einsatzstunde rechnen würde, dann haben wir uns das neue Gebäude längst erarbeitet und verdient.“

Auch der Vorsitzende des Stadtfeuerwehrverbandes, Dirk Becker, hielt eine Ansprache und betonte den Gemeinschaftssinn der Truppe: „Feuerwehr funktioniert nur in der Gemeinschaft“, sagte er und verlieh Ehrenabzeichen an verdiente Feuerwehrmänner.

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